Russische Chemiker haben eine energiesparende LED für OLED-Bildschirme entwickelt

Chemiker der Staatlichen Universität St. Petersburg synthetisierten platinhaltiges

eine organische Substanz, die, wenn Strom angelegt wird,strahlt ein grünes Leuchten aus. Das Material eignet sich zur Herstellung von LEDs, die bis zu 100 % Strom in Licht umwandeln. Das ist viermal mehr als bei bestehenden OLED-Bildschirmelementen.

Die entwickelten Moleküle kombinieren ein Platinatom undmehrere organische Komponenten. Metallorganische Verbindungen sind bekannt für ihre Photolumineszenz, die Fähigkeit zu leuchten, wenn sie bestrahlt wird. Sie werden traditionell zur Herstellung lichtemittierender Polymere, als optische Sensoren und als Photokatalysatoren verwendet. Aber bisher gab es keine Daten über ihre Fähigkeit zur Elektrolumineszenz - die Emission von Licht, wenn ein Strom fließt.

Petersburger Chemiker verwendeten eine neue MethodeProduktion, um die Herstellung der gewünschten Substanzen zu vereinfachen. In der ersten Stufe bildeten sie eine metallhaltige Verbindung, und die endgültige Modifikation des organischen Fragments erfolgte direkt innerhalb dieser Verbindung, was die Stabilität des Moleküls während des Zusammenbaus sicherstellte.

Molekülstruktur einer lichtemittierenden metallorganischen Verbindung und ein Foto einer darauf basierenden Modell-LED. Bild: Michail Kinschalow

Der synthetisierte Leuchtstoff beim Durchgangsein Strom leuchtet grün. Die Forscher bauten eine Testdiode zusammen, die die erzeugten Moleküle als lichtemittierende Schicht verwendete. Die Analyse zeigte eine hohe Betriebsstabilität: Das Licht blieb auch bei Spannungsänderungen konstant und das Gerät wurde nicht überhitzt. Gleichzeitig war die Helligkeit des Leuchtens 1,5-mal höher als die ihrer nächsten Analoga. Eine leichte Änderung im Design der LED ermöglichte es, ein weißes Leuchten zu erhalten.

Organische Leuchtdioden, OLED, weit verbreitetin der Elektronikfertigung verwendet. Sie sind flexibel, dünn und haben einen geringen Stromverbrauch. Aber moderne Geräte wandeln nur 25 % des Stroms in Licht um, die restlichen drei Viertel werden in Wärme umgewandelt. Die Verwendung neuer Materialien wird die Energieeffizienz solcher Geräte deutlich verbessern, glauben Wissenschaftler.

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