Phototoxische Proteine sind ein wichtiges Forschungsinstrument und werden genetisch genutzt
Einzelmutation S10R mit Serinsubstitution in Position10 auf Arginin (blau hervorgehoben auf der Proteinstruktur links) führte trotz seiner Entfernung vom Chromophor (hervorgehoben in Himbeere) zu einer Verbesserung der Eigenschaften der phototoxischen fluoreszierenden Proteine KillerRed und SuperNova. Foto: Skoltech
Das erste phototoxische Protein, KillerRed, wurde beschriebenvon einer Gruppe russischer Forscher unter der Leitung von Konstantin Lukyanov, Professor am Center for Life Sciences (CLS) an der Skoltech, im Jahr 2006. KillerRed wurde von japanischen Wissenschaftlern weiter verbessert und in SuperNova umbenannt. In einer aktuellen Studie entwickelte das Team von Professor Lukyanov SuperNova2, eine verbesserte Version von SuperNova, die eine hohe Reifungsgeschwindigkeit und -vollständigkeit aufweist und monomer ist, wodurch das neue Protein einfach zu verwenden und für ein breites Spektrum molekularbiologischer Anwendungen geeignet ist.
„Wir hoffen, dass der genetisch kodierte Photosensibilisator SuperNova2 in einer Vielzahl experimenteller Modelle Anwendung finden wird“, betont Professor Lukyanov.
Skolkowo-Institut für Wissenschaft und Technologie(Skoltech) ist eine private Forschungsuniversität mit höherer Ausbildung. Skoltech wurde 2011 in Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) gegründet und bildet weltweit führende Unternehmen im Bereich Innovation aus, erweitert wissenschaftliche Erkenntnisse und entwickelt neue Technologien zur Lösung der wichtigsten Probleme Russlands und der Welt. Skoltech führt seine Arbeit durch, indem es die besten Erfahrungen führender russischer und ausländischer Bildungs- und Forschungsuniversitäten integriert. Die Universität ist außerdem auf die Ausbildung zu Unternehmertum und Innovation spezialisiert.
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