Wissenschaftler fanden heraus, wie man das Herz mit einem bestehenden Medikament "umprogrammiert".

Eine Transplantation rettet Leben, aber Organe halten nicht lange. Mitarbeiter der University of Michigan

fanden heraus, dass ein bestehendes Medikament das Spenderherz „umprogrammiert“, sodass es länger außerhalb des Körpers gespeichert werden kann. Dadurch wird das Risiko eines Organversagens nach der Transplantation verringert.

Derzeit werden Spenderherzen in gelagertKühlschrank für nur etwa vier Stunden. Das Problem besteht darin, dass sich ein Molekül namens Succinat im Organ ansammelt, während es auf Eis liegt. Wenn später wieder Blut in das Herz gelangt, verursacht dieser Stoff oxidativen Stress, der dann zu Organschäden und Herzversagen führt. Es ist eine der häufigsten Todesursachen bei Transplantationspatienten.

Wissenschaftler der University of Michigan haben es getestetwie man das Problem mit Itaconat angehen kann, einem Enzym, von dem bekannt ist, dass es Succinat neutralisiert. Durch die Durchsicht einer Datenbank mit metabolischen Wirkungen identifizierte das Team Valproinsäure als vielversprechende Quelle für Itaconat.

Durch metabolisches Screening fanden wir heraus, dass Valproinsäure das Spenderherz so umprogrammieren kann, dass es während der Organerhaltung nützliches Itaconat produziert.

Paul Tang, leitender Autor der Studie

In Tests an Menschen- und SchweineherzenBei Lagerung im Kühlschrank half Valproinsäure dem Herzen, Antioxidantien und entzündungshemmende Proteine ​​zu produzieren, die den durch Succinat verursachten Stress linderten.

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