Wissenschaftler „hackten“ das Gehirn einer Fliege und konnten es fernsteuern

Forschern der Rice University gelang es, das Gehirn von Fruchtfliegen zu „hacken“, um sie aus der Ferne herzustellen

überschaubar. Die Fliegen führten innerhalb einer Sekunde, nachdem sie den Befehl an die Neuronen in ihrem Gehirn gesendet hatten, eine bestimmte Aktion aus

Erste Wissenschaftler gentechnisch veränderte Fliegensodass sie in einigen Neuronen einen bestimmten thermosensitiven Ionenkanal exprimieren. Wenn dieser Kanal Hitze wahrnahm, feuerte er das Neuron. Dieses Neuron veranlasste zum Beispiel die Fliege, ihre Flügel auszubreiten, was sie oft während der Paarung tun.

Thermischer Auslöser kam in Form von NanopartikelnEisenoxid in das Gehirn von Insekten injiziert. Wenn ein Magnetfeld in der Nähe auftauchte, würden sich diese Partikel erwärmen und die Neuronen zum Feuern bringen. Die Fliege nahm eine Pose mit ausgebreiteten Flügeln ein. Das Experiment zeigte, dass die Insekten bei eingeschaltetem Magnetfeld in etwa einer halben Sekunde die gewünschte Position einnahmen.

Warum tun Wissenschaftler das? Ihr ultimatives Ziel ist es, eine Methode zur teilweisen Wiederherstellung des Sehvermögens beim Menschen zu entwickeln. Forscher möchten den visuellen Kortex effektiv stimulieren.