Wissenschaftler konnten den Rambo-Fuchs seit drei Jahren nicht mehr fangen. Es verhindert, dass seltene Tiere in den Wald entlassen werden

Australische Naturschützer können ein Waldgebiet nicht vollständig von eingeschleppten Raubtieren befreien

in New South Wales, wo sie seltene Beuteltiere und Nagetiere freilassen wollen.

In diesem etwa 6.000 Hektar großen Waldgebiet gibt es fast keine anderen Füchse und Wildkatzen mehr, aber Rambo, der Fuchs, meidet geschickt Jäger und vergiftete Köder.

Bis er erwischt wird, ExpertenDas Naturschutzgebiet wird dort keine seltenen Arten freilassen können. Die Natur Australiens leidet stark unter invasiven Arten. Wilde Katzen und Füchse richten dort besonders schwere Schäden an. Deshalb bauen Naturschützer sichere Unterstände. Tiere, die in der Gegenwart eingeschleppter Raubtiere nicht überleben könnten, werden dann in den umzäunten Bereichen freigelassen.

Vor drei Jahren war eine dieser Reservenim Pillig-Wald im australischen Bundesstaat New South Wales gebaut. Aber automatische Kameras verfolgten, dass sich noch ein Fuchs in der Gegend aufhielt. Leider halfen Drohnen, Wärmebildkameras, Luftaufnahmen und speziell ausgebildete Hunde, die den Wald zweimal mehrere Wochen lang patrouillierten, nicht dabei, den Fuchs zu vertreiben. Außerdem achtete er nie auf einen der 2.785 vergifteten Köder.

Naturschützer planten, hier ein kleines Känguru freizulassenBettongia penicillata, grobhaariges Bandicoot (Perameles Bougainville), Schwarzschwanz-Beutelmarder (Dasyurus geoffroii), einfache Maus (Pseudomys australis) und einige andere Arten, die vor 80–100 Jahren in der Gegend verschwanden.

In naher Zukunft wird ein weiterer Versuch unternommen, das schwer fassbare Biest aufzuspüren.

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