Der Hauptansatz zur Erhaltung von Spenderorganen besteht darin, den Gewebestoffwechsel reversibel zu stoppen. IN
Forscher haben eine Lösung für dieses Problem vorgeschlagen:Anstatt nach einer Möglichkeit zu suchen, den Stoffwechsel im Organgewebe vorübergehend zu stoppen, schufen sie Bedingungen, unter denen er im Körper eines Menschen oder eines anderen Säugetiers funktioniert.
Bei der Installation handelt es sich um einen Hohlraum, in dem die natürlichen Bedingungen des Säugetierkörpers simuliert werden und ständig künstliches Blut durch das Spenderorgan gepumpt wird.
Tests an mehreren Schweineleberprobenzeigten, dass die Orgel bis zu einer Woche gelagert werden kann. Die Operation zur Transplantation eines Organs, das eine Woche lang im System verblieben war, war erfolgreich - die Leber behielt ihre Funktionen bei und wurzelte im Körper des Empfängers.
Der Erfolg dieses einzigartigen Systems ebnet den Wegfür viele neue Vektoren für die Entwicklung der Transplantologie. Jetzt können wir die beschädigte Leber reparieren, Fett daraus entfernen oder sogar neue Organe aus ihren Fragmenten züchten.
Pierre-Alain Clavien, Hauptautor der Studie
Zuvor hatten russische Wissenschaftler einen Weg gefunden, die Konservierungsdauer von Spenderorganen für die Transplantation zu vervierfachen. Die Erprobung der Technologie erfolgt im Jahr 2020.