Absolute Vielseitigkeit des Materials, das derzeit hauptsächlich aus Nebenprodukten hergestellt wird
Der Drang, die Art und Weise, wie Polyurethan hergestellt wird, zu überdenken, wächst jedoch.
Aktuelle Methoden sind stark abhängig vongiftige Chemikalien und nicht erneuerbares Öl. Wissenschaftler haben versucht, einen neuen Kunststoff zu entwickeln, der alle Vorteile von herkömmlichem Polyurethan bietet, jedoch keine gefährlichen Nebenwirkungen für die Umwelt aufweist.
Laborergebnisse haben gezeigt, dass dies möglich ist.
Mit neuer Chemie mitWissenschaftler des NREL (Nationales Labor für die Erforschung erneuerbarer Energien) haben eine innovative Methode zur Herstellung von erneuerbarem Polyurethan ohne toxische Vorstufen entwickelt. Dies ist ein echter Durchbruch mit dem Potenzial, den Markt für Produkte von Schuhen über Autos bis hin zu Matratzen zu begrünen.
Kürzlich pensionierter Phil Pienkos (Bild)gründete das neue Unternehmen Polaris Renewables, um die Vermarktung des neuen Polyurethans zu beschleunigen. Diese Idee entstand ursprünglich aus seiner Forschung zu Algen-Biokraftstoffen bei NREL. Bildnachweis: Dennis Schroeder, NREL.
NREL-Spezialisten haben Formeln für ein neues entwickeltbiobasiertes Polyurethan nach einem originellen chemischen Verfahren. Es beginnt mit einem Epoxidationsprozess, der eine Basis aus Rapsöl, Flachs, Algen oder Lebensmittelabfällen für weitere chemische Reaktionen vorbereitet. Durch die Reaktion epoxidierter Fettsäuren mit Kohlendioxid aus Luft oder Rauchgas erhalten Wissenschaftler karbonisierte Monomere. Sie werden durch einen Polymerisationsprozess mit Diaminen (abgeleitet von Aminosäuren, einer anderen biologischen Quelle) kombiniert. Das Ergebnis ist ein Material, das sich in ein Harz verwandelt – isocyanatfreies Polyurethan.
Innovative Formel für erneuerbare Energien— NREL-Forscher Tao Dong (rechts) und ehemalige Praktikantin Stephanie Federle (links) untersuchen ein ungiftiges biobasiertes Polyurethanharz, eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichem Polyurethan. Bildnachweis: Dennis Schroeder, NREL.
Ersetzen von Polyolen auf Erdölbasis durch natürlicheÖle und toxische Isocyanate - Aminosäuren biologischen Ursprungs - konnten Wissenschaftler Polymere mit Eigenschaften synthetisieren, die mit denen von gewöhnlichem Polyurethan vergleichbar sind. Mit anderen Worten, er hat eine tragfähige, erneuerbare, ungiftige Alternative zu herkömmlichem Polyurethan entwickelt.
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