Wissenschaftler haben aus Peptiden die kleinste biomechanische Bindung der Welt geschaffen

Das Wissenschaftlerteam beschrieb detailliert die in ihrem Labor erstellte Bibliothek solcher Strukturen – zwei

miteinander verbundene Ringe, Ring an einer Hantel,eine Girlande und ein doppeltes Lasso. Jede Größe hat einen Durchmesser von etwa einem Milliardstel Meter. Die Studie zeigt auch, dass einige dieser Strukturen zwischen mindestens zwei Formen wechseln können. Diese Eigenschaft kann genutzt werden, um einen biomolekularen Schalter zu erzeugen. Die Ergebnisse werden in der Fachzeitschrift Nature Chemistry veröffentlicht.

Forscher der Princeton University haben die kleinste zusammenhängende biomechanische Struktur der Welt geschaffen. Bildnachweis: Hendrik W. Schroeder und A. James Link.

„Wir haben viele Strukturen gebaut, die es vorher nicht gabNiemand hatte Erfolg“, sagte A. James Link, Professor für Chemie- und Biotechnik und Hauptautor der Studie. „Das sind die kleinsten fadenförmigen oder miteinander verbundenen Strukturen, die aus Peptiden hergestellt werden können.“

Um diese Peptidstrukturen zu erstellenForscher nutzten gentechnische Methoden. Dies ermöglichte es ihnen, einzelne Aminosäuren zu manipulieren und das Peptid zu zwingen, sich selbst zu neuen Formen zusammenzusetzen. Außerdem konnten die Wissenschaftler auf den Einsatz scharfer Lösungsmittel und Metallionen verzichten. Sie werden typischerweise zur Herstellung ähnlicher synthetischer Molekülarchitekturen verwendet.

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