Forscher der University of Pennsylvania entdeckten bei ihrer Arbeit zufällig eine neue flüssige Phase
Glas scheint nur ein festes Material zu sein - Physikwissen, dass sich seine innere Struktur nicht sehr von einer Flüssigkeit unterscheidet. Wenn superdünnes Glas hergestellt wird, zeigt eine Analyse seiner inneren Struktur, dass es noch mehr Ähnlichkeiten mit einer flüssigen Substanz aufweist. Dieser Faktor behindert die Herstellung langlebiger Materialien auf Basis ultradünner Gläser, und genau solche Materialien braucht die Industrie heute.
Bei den Experimenten verwendeten Wissenschaftler eine neue Methode— Aufdampfen. Bei diesem Vorgang wird Gas flüssig. Auf diese Weise hofften die Wissenschaftler, das Problem der Instabilität und Degradation des Materials zu lösen, das bei ultradünnen Gläsern häufig auftritt.
Die neue Phase unterscheidet sich strukturell von der normalen PhaseFlüssigkeit, die bei der Herstellung von ultradünnem Glas gebildet wird. Die Autoren der Studie stellten fest, dass diese Phasen mit Graphen und Diamant verglichen werden können – sie sind Festkörper aus Kohlenstoff, aber sie existieren in radikal unterschiedlichen Formen.
Wissenschaftlern zufolge wird die neue Phase der Flüssigkeit nützlich sein, um eine neue Art von ultradünnem Glas zu schaffen, das sich durch erhöhte Stabilität und Dichte auszeichnet.
Heutzutage wird ultradünnes Glas mit hoher Dichte häufig in OLED-Displays und Lichtwellenleitern verwendet.
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