Wissenschaftler haben Gravitationswellen in der Photosphäre der Sonne entdeckt

Forscher haben die Existenz magnetischer Plasmawellen, bekannt als Alfvén-Wellen, bestätigt

Photosphäre der Sonne. Die in der Fachzeitschrift Nature Astronomy veröffentlichte Studie liefert neue Einblicke in dieses Phänomen, das 1947 vom Nobelpreisträger Hannes Alfvén entdeckt wurde.

Das große Potenzial dieser Wellen liegt in ihrerdie Fähigkeit, Energie und Informationen aufgrund der magnetischen Natur über sehr große Entfernungen zu transportieren. Das Auffinden dieser Wellen in der Sonnenphotosphäre, der untersten Schicht der Atmosphäre eines Sterns, ist der erste Schritt, um die Eigenschaften dieser magnetischen Wellen zu nutzen.

Die Fähigkeit von Alfvén-Wellen, Energie zu übertragenist auch für die Sonnen- und Plasmaastrophysik von Interesse, da dies die extreme Erwärmung der Sonnenatmosphäre erklären kann - ein Rätsel, das seit über einem Jahrhundert ungelöst ist.

In dieser Studie verwendeten WissenschaftlerHochauflösende Beobachtungen der Sonnenatmosphäre mit dem IBIS-Gammateleskop der Europäischen Weltraumorganisation zum Nachweis antisymmetrischer Torsionswellen. Zum ersten Mal schlugen Wissenschaftler ihre Existenz vor 50 Jahren vor.

Sie fanden auch, dass diese Wellen könnenwird verwendet, um der solaren Photosphäre große Mengen an Energie zu entziehen, was das Potenzial dieser Wellen für eine Vielzahl von Forschungsbereichen und industriellen Anwendungen bestätigt.

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