Wissenschaftler haben herausgefunden, wo die nächste Pandemie beginnen und was sie verursachen wird

Das Klima der Erde verändert sich und der Planet erwärmt sich weiter.Wissenschaftler haben modelliert, wie sich dies auf die Übertragung auswirken wird

Ihren Modellierungen zufolge werden Wildtiere gezwungen sein, ihre Lebensräume in Regionen mit großen Populationen zu verlegen.Dies wird das Risiko für Menschen, sich mit tierischen Viren zu infizieren, dramatisch erhöhen.zur nächsten Pandemie führen.

Zusammenhang zwischen Klimawandel und Virusübertragunganalysiert von einem internationalen Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschaftlern der Georgetown University. Die Ergebnisse der Arbeit wurden am 28. April in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

In ihrer Studie haben die Wissenschaftler erstmals umfassend untersucht, wie der Klimawandel das globale Säugetiervirom umstrukturiert. 

  • Das Virom ist die Gesamtheit von allemViren, die auf menschlichen Schleimhäuten (MS) und der Haut vorkommen. Dabei handelt es sich einerseits um Viren, die eine akute, persistierende oder latente Infektion hervorrufen, andererseits sind sie im menschlichen Genom vereint. Das Virom umfasst sowohl eukaryotische als auch prokaryotische Viren (Bakteriophagen). Die neue Studie untersucht das Virom von Menschen und Säugetieren.

Die Arbeit konzentriert sich auf Verschiebungen des geografischen Verbreitungsgebiets – globale Wanderungen von Arten in neue Regionen auf der Suche nach ihrem vertrauten Lebensraum.

Die Forscher sind sich sicher:Diese Veränderungen eröffnen mehr Möglichkeiten für Viren wie Ebola oder Coronaviren. Sie werden in neuen Gebieten auftauchen, was ihre Verfolgung erschwert, und bei neuen Tierarten, wodurch es für die Krankheitserreger einfacher wird, Menschen zu infizieren.

Die Sorge besteht darin, dass LebensräumeTiere werden überproportional in überbevölkerte Regionen wandern, wodurch neue Hotspots für die Ausbreitungsgefahr entstehen. Ein Großteil dieses Prozesses ist möglicherweise bereits im Gange, und Bemühungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen können diese Entwicklungen möglicherweise nicht aufhalten. Dem Bericht zufolge werden im Jahr 2070 menschliche Siedlungen in Äquatorialafrika, Südchina, Indien und Südostasien mit vorhergesagten Hotspots der Übertragung von Artenwechseln in der Tierwelt zusammenfallen.

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