Das Tier erscheint als ausgetrockneter Klumpen aus braunem Fell und Haut mit winzigen Händen und Ohren. Kürzlich Kanadier
Wissenschaftler haben das gefundene Tier als Marmotini (Erdhörnchen) oder Erdhörnchen charakterisiert – ein Mitglied der Familie der Eichhörnchen-Nagetiere, die normalerweise auf oder im Boden und nicht in Bäumen leben.
Arktische Erdhörnchen kommen häufig vorim Yukon, und Forscher finden oft Nester aus der Eiszeit. Aber es sei selten, dass die Überreste eines Eichhörnchens intakt und in so gutem Zustand seien, sagte Grant Zazula, ein Paläontologe der Yukon-Regierung, in einem Interview mit CBC.
Ein 30.000 Jahre altes arktisches Erdhörnchen wurde in Hester Creek entdeckt. Foto: Yukon Interpretation Center - Berengia
Ortstierarzt des Alpinen VeterinäramtesDas Medical Center Jess Heath half beim Röntgen der Überreste. Allerdings haben sich die Wissenschaftler von den Bildern nicht allzu viel erwartet. Typischerweise verlieren die Knochen mumifizierter Tiere im Laufe der Jahre Kalzium, was zu unscharfen Röntgenbildern führt. Doch die Experten erlebten eine Überraschung: Das Röntgenbild zeigte eine solide Knochenstruktur.
„Anscheinend war das Eichhörnchen vor seinem Todin ausgezeichnetem Zustand. Sie rollte sich einfach zusammen, als würde sie schlafen“, erklärt der Tierarzt. Eine Röntgenaufnahme zeigte, dass es sich um ein junges Eichhörnchen handelte; es starb im ersten Jahr des Winterschlafs. Was sie getötet hat, ist unbekannt.
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Titelfoto: Diego Delso, CC-BY-SA