Die Studie wurde von der Doktorandin Emma Laveau von der französischen Sorbonne-Universität und der Genetikerin Myriam geleitet
Die Forscher untersuchten die Arten von Rotalgen - Gracilaria gracilis - sowie kleine Krebstiere - Idoteas, insbesondere Idotea balthica.
Früher glaubte man, dass es sich um Algen handelte, was wissenschaftlich belegt istDa sie weder pflanzlich noch tierisch sind, nutzen sie Unterwasserströmungen, um ihre Fortpflanzungszellen (Gameten) von einer Alge auf eine andere zu übertragen.
Da den männlichen Gameten von Algen spermienähnliche Geißeln fehlen, können sie nicht alleine durch Wasser schwimmen.
Aber die Forscher fanden heraus, dass dieser Prozessvon Krebstieren gefördert. Wenn sich Krebstiere von männlichen Algen - G. gracilis - ernähren, haften mit klebrigem Schleim bedeckte Spermatozoen (männliche Gameten) an der Kutikula der Tiere.
Foto: Sebastien Colin
Wenn die gleichen Krebstiere mit den Weibchen aufschwimmenAlgen übertragen dann einen Teil des Spermas auf ihr Fortpflanzungsorgan. Damit ist der Befruchtungsprozess abgeschlossen. Auch Krebstiere profitieren von diesem Angebot – sie verstecken sich in Algen vor schlechtem Wetter und ernähren sich auch von den kleinen Organismen, die in ihnen leben.
Die gewonnenen Daten weisen darauf hin, dass die Bestäubung von Pflanzen möglicherweise durch einen Prozess erfolgt ist, der seinen Ursprung im Meer hat.
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