Albert Sneppen und Dara Watson von der Universität Kopenhagen untersuchten die Kilonova AT2017gfo für das Jahr 2017. Wissenschaftler
Kilonovas sind riesige Explosionentreten auf, wenn zwei Neutronensterne einander umkreisen und schließlich kollidieren. Sie führen zu den extremsten physikalischen Bedingungen im Universum. Dank Kilonovae erscheinen die schwersten Elemente des Periodensystems, wie Gold, Platin und Uran.
Im Jahr 2017 bei einem Abstand von 140 MillionenLichtjahre von der Erde entfernt explodierte eine Kilonova, und zum ersten Mal haben Wissenschaftler detaillierte Daten über ein Ereignis dieser Art gesammelt. Physiker aus aller Welt interpretieren sie immer noch.
„Zwei ultrakompakte Sterne, die rotieren100 Mal pro Sekunde umeinander herum, bevor sie zusammenbrechen. Die Intuition und alle bisherigen Modelle deuten darauf hin, dass die durch die Kollision erzeugte Explosionswolke eine abgeflachte und eher asymmetrische Form haben sollte“, erklärt Albert Sneppen, Doktorand und Student am Niels-Bohr-Institut, Erstautor der Studie.
Künstlerische Darstellung der Kilonova. Bildnachweis: Robin Dinel/Carnegie Institute of Science
Daher waren die Wissenschaftler sehr überrascht, als sie feststellten, dass im Fall der Kilonova 2017 alles anders war. Durch die Explosion entstand eine symmetrische und nahezu ideale Kugel.
„Niemand hat damit gerechnet, dass die Explosion so aussehen würde. „Es macht keinen Sinn, dass es kugelförmig ist, wie eine Kugel“, schließt Dara Watson, Assistenzprofessorin am Niels-Bohr-Institut und Zweitautorin der Studie.
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Auf dem Umschlag: Illustration einer kugelförmigen Explosion, Foto von Albert Snappen