Wissenschaftler haben zwei seltsame Sterne mit eigenen „Paaren“ gefunden. Dabei half ihnen die forcierte Photometrie

Astronomen aus Kalifornien analysieren Daten des Weltraumobservatoriums Spektr-RG und der Zwicky Transient Facility

Das Institute of Technology und andere Länder haben zwei neue Polare entdeckt. Wissenschaftler berichten über die Entdeckung in einem Artikel, der im Preprint-Repository arXiv veröffentlicht wurde.

Kataklysmische Variablen (Lebenslauf, katastrophalVariablen) sind Doppelsternsysteme, die aus einem Weißen Zwerg und einem normalen Begleitstern bestehen. Sie werden mehrmals ungleichmäßig heller, bevor sie in einen Ruhezustand zurückkehren. Polare sind eine Unterklasse katastrophaler Variablen, die sich von anderen CVs durch das Vorhandensein von unterscheiden ein sehr starkes Magnetfeld in ihren Weißen Zwergen.

Nun wird eine Gruppe von Astronomen angeführtAntonio Rodriguez vom California Institute of Technology entdeckte zwei neue seltsame Polare, die sie ZTFJ0850+0443 und ZTFJ0926+0105 nannten. Sie wurden dank eines Vergleichs des eROSITA Final Equatorial Depth Survey (eFEDS)-Katalogs mit der erzwungenen Photometrie ZTF Data Release 5 gefunden (DR5).

Laut der Studie stellt ZTFJ0850+0443 darist eine Polarfinsternis mit einer Umlaufzeit von 1,72 Stunden in einer Entfernung von etwa 3.260 Lichtjahren von der Erde. Die Masse seines Weißen Zwergs beträgt etwa 0,81 Sonnenmassen, und die Masse seines Begleitsterns wird auf etwa 0,12 Sonnenmassen geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass ZTFJ0850+0443 eine ungewöhnlich schwache Magnetfeldstärke von unter 10 MG aufweist.

In einer Entfernung von etwa 1.200 LichtJahre ZTFJ0926+0105 ist ein Polarstern ohne Sonnenfinsternis mit einer Umlaufzeit von etwa 1,48 Stunden. Es hat eine magnetische Feldstärke, die typischer für Polare ist – mindestens 26 MG. Aber ZTFJ0926+0105 ist kein verdunkelnder Stern, daher war das Team nicht in der Lage, die Masse des mysteriösen Weißen Zwergs zu messen.

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