Wissenschaftler haben 3D-Modelle von Tumoren im Labor gezüchtet

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat im Labor ein dreidimensionales Modell eines Bauchspeicheldrüsenkrebstumors erstellt. Sie

kombinierte eine biotechnologisch hergestellte Matrix und solche, die daraus gewonnen wurdenPatientenzellen, die zur Entwicklung und Erprobung gezielter Behandlungen genutzt werden können. So können Ärzte beispielsweise besser verstehen, wie Tumorzellen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs wachsen und auf Chemotherapeutika reagieren.

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist sehr schwer zu reagierenBehandlung. Das Problem ist, dass es bis zum letzten Moment praktisch keine Anzeichen oder Symptome der Krankheit gibt. Es kann auch therapieresistent sein, und die Überlebensrate ist im Vergleich zu anderen Krebsarten niedriger - nur 5-10% nach fünf Jahren nach der Diagnose.

Es gibt zwei Haupthindernisse für die BehandlungBauchspeicheldrüsenkrebs - eine sehr dichte Proteinmatrix und das Vorhandensein hochresistenter Krebsstammzellen (CSCs), die an Rezidiven und Metastasen beteiligt sind. Wissenschaftler haben eine Matrix entwickelt, in der CSCs mit anderen Zelltypen interagieren und sich gemeinsam wie im Körper verhalten können. Dies gibt Forschern die Möglichkeit, verschiedene Behandlungen realistischer zu testen.

Präklinische Studien stützen sich hauptsächlich aufeine Kombination aus zweidimensionalen, im Labor gezüchteten Zellkulturen zur Vorhersage des Behandlungserfolgs. Herkömmliche 2D-Zellkulturen können jedoch wichtige Merkmale von Tumorgeweben nicht nachahmen.

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