Wie genau Planeten entstehen, ist eine der großen Fragen auf unserem Gebiet. Es gibt jedoch einige Schlüssel
Mechanismen, von denen wir glauben, dass sie den Prozess der Planetenentstehung beschleunigen können. Zum ersten Mal haben wir direkte kinematische Beweise für Gravitationsinstabilität im System Elias 2-27 gefunden. Teresa Paneque-Carreno, Forscherin
Bisher war bekannt, dass sich Planeten in protoplanetaren Scheiben um junge Sterne bilden, doch die notwendigen Bedingungen für die Entstehung eines Planeten blieben für Wissenschaftler ein Rätsel.
Die Autoren des neuen Werkes beobachteten jungStern Elias 2-27: Er befindet sich in einer Entfernung von 400 Lichtjahren von der Erde im Sternbild Schlangenträger. Basierend auf Daten zur Gasgeschwindigkeit des Sterns berechneten die Forscher die Masse seiner protoplanetaren Scheibe.
Darüber hinaus entdeckten sie im Elias 2-27-System eine Gravitationsinstabilität, die dadurch entsteht, dass ein erheblicher Teil der Masse des Systems auf die Scheibenmaterie fällt.
Schon während der frühen Beobachtungen von Elias 2-27Wissenschaftler machten auf eine Staubscheibe mit spiralförmiger Struktur aufmerksam, die sich um den Stern dreht. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die Spiralen das Ergebnis einer ungleichmäßigen Dichte waren. Solche Spiralarme wurden bisher in Galaxien wie der Milchstraße beobachtet, jedoch noch nie um einzelne Sterne.
Basierend auf den Ergebnissen der neuen Arbeit argumentieren die Autoren, dass eine solche Instabilität sowie vertikale Asymmetrie in der protoplanetaren Scheibe und Geschwindigkeitsstörungen auf den Beginn der Planetenentstehung hinweisen.
Weiter lesen:
Schäden an Haut, Gehirn und Augen: Wie COVID-19 in menschliche Organe gelangt
Es stellte sich heraus, dass riesige kosmische Filamente im Universum wie Bohrer rotieren
Wissenschaftler haben herausgefunden, wer wann von einer erneuten Ansteckung mit COVID-19 bedroht ist