Forscher haben ein neues Gehirnimplantat entwickelt. Es besteht aus Dutzenden Silizium-Mikrochips
Jedes dieser „Körner“ enthält genügend Mikroelektronik.
Die Arbeiten an Neurogranula begannen vor vier Jahren unter Beteiligung von Wissenschaftlern der University of California in San Diego und Qualcomm.
Zusätzlich zur Aufzeichnung der Gehirnaktivität zeichnen „Neurogranula“kann Nervenzellen auch mit kleinen elektrischen Impulsen stimulieren. Diese Technologie kann bei der Behandlung von Gehirnerkrankungen wie Epilepsie und Parkinson helfen. Außerdem werden solche Chips bei der Wiederherstellung von Gehirnfunktionen nützlich sein, die aufgrund einer Verletzung verloren gegangen sind. Bisher haben Wissenschaftler „Neurogranules“ nur an Nagetieren getestet.
Während des Experiments implantierten Wissenschaftler 48Chips in der Großhirnrinde der Ratte, um die meisten motorischen und sensorischen Bereiche abzudecken. Am Kopf ist ein dünner Flicken von der Größe eines Daumenabdrucks angebracht. Er fungiert als externer Kommunikationsknoten, der Signale von den Chips empfängt, verarbeitet und drahtlos auflädt.
Die Forscher testeten das System dabeiDas Tier befand sich in Narkose. Sie fanden heraus, dass die Chips die spontane Gehirnaktivität der bewusstlosen Ratte aufzeichneten.
Es gab jedoch einen Haken:Die Signalqualität war nicht so gut wie die kommerzieller ICs, die in bestehenden Gehirn-Computer-Schnittstellen verwendet werden. Die Forscher glauben, dass, wenn sie die Qualität der Signalausgabe verbessern können, dies die Erforschung weiterer Bereiche des Gehirns ermöglichen wird, und der Prototyp wird die Grundlage für die Forschung am Menschen legen.
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