Ein internationales Forscherteam hat Hinweise darauf gefunden, dass sich das menschliche Mittelohr aus Kiemen entwickelt hat.
Das menschliche Mittelohr enthält drei vibrierendeKnochen, die an der Übertragung von Luftschwingungen beteiligt sind. Es wurde angenommen, dass sich dieses Organ aus einem Spirakel entwickelt hat – einer Kiemenöffnung, die bei einigen modernen Fischen erhalten geblieben ist. Bei frühen Wirbeltieren wurden sie zwischen Unterkiefer und Zungenbein gesucht, aber nicht gefunden.
Jetzt haben Wissenschaftler fossile Panzer untersuchtGaleaspiden aus China und fand Stigmen in ihnen. Das heißt, die Hypothese wurde bestätigt. Im Laufe der Evolution legten viele landbewohnende Arten ihre Stigmen ab, um durch Mund und Nase zu atmen. Und das Stigma könnte sich zuerst zu einer Hörkerbe und dann zum Ohr entwickeln.