Wissenschaftler haben gezeigt, wie der "Vampir" des 18. Jahrhunderts aussah

Ende des 18. Jahrhunderts wurde in Griswold, Connecticut, USA, ein Mann mit Oberschenkelknochen begraben

waren kreuzweise angeordnet.Dies deutet darauf hin, dass die Einheimischen glaubten, er sei ein Vampir. Über ihn war jedoch wenig bekannt. Mehr als 200 Jahre später half die DNA-Analyse Wissenschaftlern, sein Aussehen zu rekonstruieren und bewies, dass der Mann genetisch menschlich war (und kein Vampir).

Nach der Durchführung einer DNA-Analyse ermittelten forensische Experten des UnternehmensParabon NanoLabs kam zu dem Schluss, dass der Mann (Codename JB55) zum Zeitpunkt seines Todes etwa 55 Jahre alt war und an Tuberkulose litt. Mithilfe einer 3D-Gesichtsrekonstruktionssoftware stellte der Forensiker fest, dass JB55 helle Haut, braune Augen, braunes oder schwarzes Haar und ein paar Sommersprossen hatte.

Gekreuzte Oberschenkelknochen. Bildnachweis: MDPI, Basel, Schweiz

Basierend auf der Position der Beine und des SchädelsIm Grab vermuten Forscher, dass die Leiche irgendwann ausgegraben und umgebettet wurde. Solche Rituale werden oft damit in Verbindung gebracht, dass ein Mensch zu Lebzeiten als Vampir galt. Historisch gesehen wurden diejenigen, die an Tuberkulose starben, des Vampirismus verdächtigt.

Die Überreste von JB55 wurden mit entfernten und über der Brust gekreuzten Oberschenkelknochen gefunden. Daher hofften abergläubische Menschen, dass der Verstorbene nicht herumlaufen und die Lebenden angreifen könne.

Archäologen haben die Überreste eines angeblichen gefundenVampir im Jahr 1990. Im Jahr 2019 extrahierten Forensiker seine DNA und ließen sie durch eine Online-Genealogie-Datenbank laufen. Es stellte sich heraus, dass es sich bei JB55 tatsächlich um einen Mann namens John Barber handelte, einen armen Bauern, der an Tuberkulose starb. Der Spitzname von JB55 basierte auf dem Epitaph, das mit Kupfernägeln auf seinen Sarg geschrieben war. Sie gaben seine Initialen und sein Alter zum Zeitpunkt seines Todes an.

Diese Woche werden Wissenschaftler die Ergebnisse der Studie, einschließlich der Gesichtsrekonstruktion, auf dem International Symposium on Human Identification vorstellen.

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