Astronomen nennen diese „Eindringlinge“ ultrahelle Röntgenquellen
Jetzt haben Astronomen neue Beobachtungen gemacht,mit dem NuSTAR Nuclear Spectroscopic Telescope Array der NASA, das das Universum in hochenergetischer Röntgenstrahlung betrachtet. Die Ergebnisse bestätigten, dass ein bestimmter ULX – der M82 X-2 – definitiv zu hell für seine Größe ist. Bisherigen Theorien zufolge könnte es sich bei der extremen Helligkeit um eine Art optische Täuschung handeln. Neue Beobachtungen haben jedoch gezeigt, dass dies nicht der Fall ist – der M82 X-2 überschreitet tatsächlich in gewisser Weise die Eddington-Grenze.
Zuvor glaubten Astronomen, dass ULX sein könnteSchwarze Löcher, aber M82 X-2 ist ein Neutronenstern. Eine neue Studie hat gezeigt, dass dieser ULX jedes Jahr viel Materie (mehr als auf unserem gesamten Planeten) von einem Nachbarstern absorbiert. Wenn diese Menge davon auf die Oberfläche eines Neutronensterns trifft, reicht es aus, um die extreme Helligkeit zu erzeugen, die Astronomen beobachtet haben.
Das glaubt das Forschungsteambeweist, dass auf M82 X-2 einige Prozesse auftreten müssen, die die Eddington-Beschränkung verletzen. Astrophysiker glauben, dass das starke Magnetfeld eines Neutronensterns die Form seiner Atome verändert, sodass der Stern stabil bleibt, auch wenn er immer heller wird.
Die Ergebnisse der Studie wurden im Astrophysical Journal veröffentlicht.
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Auf dem Cover: eine Illustration eines Neutronensterns
Bild mit freundlicher Genehmigung von NASA/JPL-Caltech