Wissenschaftler haben die Existenz einer verborgenen Schicht vorgeschlagen, die die Arbeit der Gene steuert

In einer neuen Studie vermutet der Evolutionsbiologe Rama Singh die Existenz einer verborgenen Schicht

genetischer Code, der kontrolliertdas Zusammenspiel von Genen und wie ihre verschiedenen Kombinationen zu einem bestimmten Ergebnis führen. Diese Schicht besteht hauptsächlich aus noch unerforschten biochemischen Signalwegen, die die Genexpression in Zellen durch chemische Reaktionen steuern.

Nachdem wir Gene studiert hatten, glaubten wir, dasswir wissen alles was wir brauchen. Aber das ist nicht so. Einzelne Gene erzählen nicht die ganze Geschichte, aber wie sie interagieren, kann uns mehr sagen. Einzelne Gene haben in der Regel nur sehr geringen Einfluss auf das Endergebnis eines bestimmten Prozesses.

Rama Singh, Evolutionsbiologe an der McMaster University

Entschlüsseln, wofür unsere Gene verantwortlich sindDass eine Person braune Augen, schütteres Haar oder einen hohen Cholesterinspiegel hat, ist ein komplexes mathematisches und wissenschaftliches Problem, insbesondere wenn man nur die Gene selbst betrachtet. 

Eine Person kann eine große Menge enthaltenKombinationen von Genen, einschließlich früherer Versionen, die seine Verwandten hatten. Ein Organismus nutzt nicht ständig sein gesamtes genetisches Material, aber Zellen enthalten Backup-Versionen ihrer eigenen Evolution, wenn sich die gewohnten Bedingungen ändern. 

Singh stellt fest, dass die Zugriffsmöglichkeit aufFrühere Genkombinationen verleihen jedem Organismus die Fähigkeit, sich an seine Umgebung anzupassen und zu verändern, und biochemische Wege ermöglichen es den Zellen, bei Bedarf Informationen aus diesem Gedächtnis zu extrahieren.

Dies kann mit Giro- und Sparkonten verglichen werden: Sie nutzen das Girokonto jeden Tag, aber wenn etwas passiert, heben Sie Geld vom Sparkonto ab. 

Weiter lesen:

Sehen Sie, wie ein Schwarzes Loch beginnt, einen Stern zu zerstören

Neues Teilchen am Large Hadron Collider entdeckt

NASA: Die Lage beim Modul "Science" ist ernster als bisher angekündigt