Wissenschaftler: Suchtgefährdete Menschen gibt es nicht wirklich

Sicher haben Sie den Ausdruck „süchtig machende Persönlichkeit“ oder „abhängige Persönlichkeit“ gehört. In Wirklichkeit so

Es gibt keine Menschen: Zumindest gibt es keine wissenschaftlich bestätigten Daten dazu. Mit anderen Worten: „süchtig machende Persönlichkeit“ – Es ist nur ein Stereotyp. Diskutieren

In den 1930er Jahren, Menschen über Alkohol, Drogenund andere Suchtformen war noch wenig bekannt. Daher wurde damals die beste Erklärung für die Entstehung von Sucht in einer Neigung des Menschen selbst gesehen. So entstand die Idee einer süchtig machenden Persönlichkeit.

Aufgrund des Stereotyps, dass bestimmte Personen anfällig für Sucht sind, ist es möglicherweise weniger wahrscheinlich, dass Menschen Hilfe suchen. Schließlich wird angenommen, dass es entweder sehr schwierig oder sogar unmöglich ist, die Sucht loszuwerden.

Darüber hinaus gibt es wissenschaftliche Beweise dafürwidersprechen der Vorstellung von der Existenz eines abhängigen Persönlichkeitstyps. So ist zum Beispiel bekannt, dass einige Menschen wirklich zu Drogen zurückkehren können, wenn sie aufhören, während die Mehrheit nur mit einer Art von Sucht (Alkohol, Drogen usw.) Probleme hat und den Rest leicht aufgeben kann.

Es gibt jedoch Funktionen, die mehr sindtritt bei Menschen auf, die Probleme mit Alkohol, Drogen usw. Risikobereitschaft oder Impulsivität gehören ebenso dazu wie ein ängstliches oder melancholisches Temperament. Eine Person kann auch eine Kombination all dieser Eigenschaften haben.

Die Persönlichkeit wird unter dem Einfluss mehrerer gebildetFaktoren. Auch die Vererbung spielt eine Rolle. Das Auftreten von Alkoholproblemen kann also zu 45-65 Prozent von der Genetik abhängen. Gleichzeitig gibt es jedoch kein separates „Persönlichkeitsgen“, das zur Entwicklung einer Alkohol- oder Drogensucht führen kann.

Eine Person fühlt sich von Alkohol angezogen, weilsein Gehirn ist eingerichtet. Die Motivation, illegale Substanzen oder Alkohol zu konsumieren, beruht maßgeblich darauf, dass das Gehirn Assoziationen lernt, sich also die Zusammenhänge zwischen der Wirkung einer Droge, der individuellen Reaktion auf eine Droge und der Umwelt merkt. Wenn Sie also zum Beispiel jedes Mal aus demselben Glas trinken, dann merkt sich das Gehirn das und dann haben Sie Lust zu trinken, wenn Sie dieses Glas sehen.

Nachrichten können nicht mit einer ärztlichen Verschreibung gleichgesetzt werden. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, wenden Sie sich an einen Spezialisten.