Die Geschichte der Glasherstellung und -verarbeitung reicht rund 3.500 Jahre zurück. Allerdings gibt es noch welche
Um solche Einschränkungen zu überwinden, haben Ingenieure vonDresden adaptierte einige Technologien, die bisher typisch für Keramik und Kunststoff waren. Sie fügen dem Glaspulver Graphit hinzu. Aus einer Mischung aus Glasgraphitpulver wird ein sogenanntes Rohmaterial hergestellt, das dann in einer Spritzgussmaschine in eine Form gegeben wird, um eine präzise Geometrie und Mikrostruktur zu erzeugen.
Dank neuer Formgebungsmöglichkeiten kann Glas bei deutlich niedrigeren Temperaturen verarbeitet und mit Füllstoffen vermischt werden, was ihm neue Funktionen verleiht.
So kann Glaspulver mit kombiniert werdenfarbige Pigmente oder phosphoreszierende Partikel. Das Ergebnis sind fluoreszierende Glaskomponenten mit einem breiten Anwendungsspektrum. Damit markieren Sie Fluchtwege bei Dunkelheit auch nach einem Stromausfall, beleuchten Zeiger und Displays von Uhren oder die Armaturen von Fahrzeugen und Flugzeugen.
Dieses Glas kann unter anderem zur Herstellung von elektrisch leitfähigen und selbsterhitzenden Mikroreaktoren aus Glas für die chemische und pharmazeutische Industrie verwendet werden.
„Das eröffnet hierfür neue PerspektivenMaterial“, betont Abteilungsleiter Dr. Tassilo Moritz. So kann Glas beispielsweise den weit verbreiteten Einsatz von Kunststoff für viele kleine Alltagsgegenstände zugunsten nachhaltiger Lösungen einschränken: Glas kann gefärbt, geformt und mit anderen Funktionen versehen werden.
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