Damit solche Mikroroboter ihre Arbeit sicher erledigen können, müssen einige biologischer sein
Mikroroboter sollten so klein sein wieungehindert durch die kleinsten Blutgefäße passieren. Aber auch in dieser Größe sind sie mit bloßem Auge nicht zu sehen – und die Wissenschaft hat noch keine technische Lösung gefunden, um Roboter dieser Größe einzeln zu erkennen und zu verfolgen, während sie im Körper kreisen.
Zusammen mit Metin Sitti, dem weltweit führenden Expertenan Mikrorobotern und anderen Forschern hat das Team einen Durchbruch bei der Verschmelzung von Mikrorobotik und Bildgebung erzielt. Erstmals konnten sie winzige Roboter mit einer Größe von nur fünf Mikrometern in Echtzeit erkennen und verfolgen. Sie wurden beobachtet, als sich die Geräte in den Gehirngefäßen von Mäusen befanden.
Die kugelförmigen Mikroroboter bestehen aus Partikeln auf Siliziumdioxidbasis und bestehen ebenfalls zur Hälfte aus Nickel (Ni) und zur Hälfte aus Gold (Au).Die Geräte sind außerdem mit grün gefärbten Nanobläschen (Liposomen) beladen.
Die Forscher entwickelten zudem eine spezielle optisch-akustische Tomographie-Technologie, um die winzigen Roboter hochauflösend und in Echtzeit zu verfolgen.
Dieses einzigartige bildgebende Verfahren ermöglicht es, winzige Roboter in tiefen und schwer zugänglichen Bereichen des Körpers und des Gehirns zu finden.Dies wäre mit optischer Mikroskopie oder anderen bildgebenden Verfahren nicht möglich.
Das neue Verfahren heißt deshalb optoakustischdass Licht zuerst emittiert und dann vom Gewebe absorbiert wird. Dies erzeugt winzige Ultraschallwellen, die erfasst und analysiert werden können, um hochauflösende volumetrische Bilder zu erzeugen.
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