Wissenschaftler transplantierten menschliche „Gehirne“ in Ratten und erzählten, was am Ende geschah

Wissenschaftler transplantieren menschliche Gehirnorganoide in Ratten, um Hirnschäden zu reparieren

 visuelle Systeme.

Biologen verpflanzten einen organisierten Clustermenschliche Gehirnzellen oder Organoide in das Rattenhirn. Das Experiment zeigte, dass im Labor gezüchtete Miniaturmodelle der faltigen Oberfläche des menschlichen Gehirns verwendet werden könnten, um Schäden im Gehirn lebender Ratten zu reparieren.

Wissenschaftlern gelang es, unterbrochene Verbindungen wiederherzustellenin sensorischen Verarbeitungssystemen von Nagetieren. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass mit Hilfe solcher Minihirne bzw. Gehirnorganoide künftig die Behandlung des Gehirns von Patienten Realität werden wird.

„Dies ist der erste Schritt zur Entwicklung einer neuen Strategie„Brain Repair“, Han-Chiao Isaac Chen, leitender Autor der Studie und Assistenzprofessor für Neurochirurgie an der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania.

Organoide werden zur Wiederherstellung von Funktionen nützlich seinGehirn nach Trauma, invasiver Operation oder Schlaganfall sowie zur Bekämpfung der Folgen neurodegenerativer Erkrankungen wie der Parkinson-Krankheit. Es werden jedoch noch viele Jahre vergehen, bis diese Technologie beim Menschen eingesetzt werden kann.

Für das Experiment züchteten Wissenschaftler Gehirnorganoide aus menschlichen Stammzellen.

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Auf dem Cover:Wissenschaftler transplantierten eine organisierte Ansammlung menschlicher Gehirnzellen oder Organoide (grün) in das Gehirn einer Ratte, dargestellt im Querschnitt. Bildquelle: Jgamadze et al.