In einer neuen Studie haben Wissenschaftler eine starke Polarisierung eines jungen Supernova-Überrests entdeckt
Für die Studie verwendeten WissenschaftlerStratosphärenobservatorium für Infrarotastronomie mit einer hochauflösenden Breitbandkamera SOFIA HAWC+ an Bord. Sie führten D-Band-Beobachtungen des jungen Supernova-Überrests Cassiopeia A (Cas A) durch, der eine hohe Polarisation von 5–30 % zeigt, die im kosmischen Staub reichlich vorhanden ist.
Linkes Bild: Mosaikbilder von SOFIA (154 Mikrometer in Rot), Herschel (70 Mikrometer in Grün) und Spitzer (24 Mikrometer in Blau).
Rechtes Feld: Magnetfeldflüsse im SOFIA-Ferninfrarotbild (154 Mikrometer).
Bildnachweis: SETI-Institut
Jonhee Ro, wissenschaftlicher Mitarbeiter, SETI-Institutund der Hauptautor dieser Studie gaben an, dass die polarisierte Staubemission von SNR Cas A keine zufällige interstellare Emission sei. Wie die Studienautoren anmerken, ist die Untersuchung der Ferninfrarotstrahlung ziemlich schwierig, da sie „überall am Himmel“ ist. Die Suche nach Supernovae-Strahlung gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Die Beobachtung der Polarisation erleichtert Wissenschaftlern die Arbeit.
Zuvor sagten theoretische Modelle voraus, dass die Bildung von Staub in Supernovae ihre Anwesenheit im frühen Universum erklären könnte.
Cassiopeia A ist ein relativ junges SNR,befindet sich im Sternbild Kassiopeia und etwa 11.000 Lichtjahre von der Erde entfernt, und sein Licht erreichte die Erde wahrscheinlich erstmals um 1671. HAWC+ von SOFIA ist eine Ferninfrarotkamera und ein bildgebendes Polarimeter. Es hilft bei der Abbildung des gesamten und polarisierten Flusses in fünf breiten Wellenlängenbereichen. Die Polarisationskarte von Cas A wurde bei 154 Mikrometern (D-Band) aufgenommen.
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