In den letzten Tagen sah Merkur aus wie ein Komet, wenn der sonnennächste Planet sein Maximum erreicht
Für einen Außenstehenden ist es sehr schwierig, den Schwanz zu erkennenMerkur blieb daher bis ins 21. Jahrhundert unentdeckt. Aber der Astrofotograf hat die riesige Wolke dank eines speziellen Filters eingefangen, der die gelben Lichtwellen hervorhebt, die von angeregten Natriumpartikeln im Schwanz emittiert werden.
Einige Kometen haben ein charakteristisches DoppelSchwänze, einer besteht aus Gas, das aus dem Inneren austritt, und der andere besteht aus Staub von ihrer Oberfläche. Beide werden von geladenen Teilchen der Sonne, dem sogenannten Sonnenwind, in die gleiche Richtung vom Kometen weggeblasen.
Merkur, der kleinste SonnenplanetDas System hat einen einzigen kometenähnlichen Schweif, der hauptsächlich aus Natriumionen besteht, die durch den Sonnenwind und Mikrometeoriteneinschläge von der Planetenoberfläche verteilt werden. Forscher kennen den Schweif des Merkur seit 2001 und haben seitdem herausgefunden, dass er je nach Nähe des Planeten zur Sonne zu- und abnimmt.
Der Schweif des Merkur wurde mit einem speziellen Filter fotografiert, um seine Sichtbarkeit zu verbessern. Bild mit freundlicher Genehmigung von Dr. Sebastian Voltmer | www.voltmer.photo
Laut Spaceweather.com, auf seinem Höhepunkt beträgt die Länge des Schweifs etwa 24 Millionen km, was etwa 62-mal größer ist als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Der Schweif erstreckt sich über eine so große Entfernung, weil Merkur eine schwache Atmosphäre hat und sich in der Nähe des Sterns befindet, sodass der Sonnenwind die Planetenoberfläche leicht aufreißen kann.
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