Eines der Anzeichen entzündlicher Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn und Psoriasis.
Obwohl monoklonale Antikörper bei der Behandlung helfenBei entzündlichen Erkrankungen ist die Therapie nicht ohne Nachteile. Das Problem sind die hohen Kosten, außerdem müssen sich die Patienten regelmäßig selbst spritzen. Darüber hinaus ist die Wirksamkeit der Therapie ungleichmäßig. Wir sollten nicht vergessen, dass der Körper lernt, Antikörper zu produzieren, die das hergestellte Medikament zerstören können.
Absolventen des Collier Lab haben einen Weg gefundendas Problem mit neuen Nanomaterialien lösen. Mit einem speziellen Protein namens C3dg können sie sich zu langen Nanofasern zusammenfügen. Die Fasern waren in der Lage, B-Zellen des Immunsystems zu aktivieren, um Antikörper zu produzieren und zwischen verschiedenen Zellen des Immunsystems zu interagieren.
Die Grafik zeigt Peptidnanofasern,Tragen des Komplementproteins C3dg (blau) und Schlüsselkomponenten des TNF-Proteins, zu denen B-Zell-Epitope (grün) und T-Zell-Epitope (lila) gehören. Bildnachweis: Chelsea Fries, Duke University.
Die Wissenschaftler kombinierten Schlüsselfragmente des C3dg-Proteins mit Komponenten von TNF zu Nanofasern.
Als das Team das Nanomaterial am Modell testeteBei Psoriasis bei Mäusen wurde festgestellt, dass Nanofasern mit dem C3dg-Protein genauso wirksam waren wie eine monoklonale Antikörpertherapie. Und da C3dg bereits im Körper vorhanden ist, greifen Antikörper es nicht an.
Wissenschaftler haben das Modell der Psoriasis untersuchtDie überraschende Entdeckung war, dass C3dg nicht nur die Produktion von Antikörpern in B-Zellen stimulierte, sondern auch die Reaktion von T-Zellen beeinflusste. In Zukunft hoffen die Forscher, die Mechanismen, die der vorteilhaften T-Zell-Aktivierung zugrunde liegen, weiter zu erforschen.
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