Bei Ausgrabungen in der Stadt Hulun Buir im Autonomen Gebiet Innere Mongolei im Norden Chinas haben Archäologen
Knochenschlittschuhe aus der Bronzezeit, die bei Ausgrabungen in der Inneren Mongolei gefunden wurden. Foto: Archäologisches Institut der Akademie der Sozialwissenschaften der Volksrepublik China
Ein Paar Schlittschuhe aus Tierknochen undist der älteste derartige Fund in China und Asien insgesamt. Forscher glauben, dass Schlittschuhe in der frühen Bronzezeit von den Vorfahren der modernen Mongolen verwendet wurden. Sie bestehen aus Hirschknochen und wurden speziell geschärft, um eine Schneide zu schaffen, die es dem Träger ermöglicht, über das Eis zu gleiten.
Obwohl nicht klar ist, ob Schlittschuhe für die Jagd verwendet wurden,Transport oder für andere Zwecke stellen Archäologen fest, dass sie den in Europa gefundenen Knochenrochen sehr ähnlich sind. Dies ist ein Beweis für mögliche kulturelle Verbindungen und die Verbreitung von Technologie in der Bronzezeit.


Auf der Ausgrabungsstätte gefundene Räder und Holzfragmente von Fahrzeugen. Foto: Archäologisches Institut der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften
Außerdem, an der Ausgrabungsstätte, Forscherentdeckte die Holzfragmente des alten "Transporters". Darunter sind 11 Vollräder und mehr als 30 Holzteile – Wellen, Achsen und andere Komponenten. Forscher glauben, dass dies Teile von Holzkarren sind, die beim Bau des Grabes verwendet wurden.
Die Entdeckung wird dazu beitragen, die Wege der menschlichen Migration besser zu verstehenin der Bronzezeit und die Existenz kultureller Bindungen zwischen verschiedenen Völkern, sagen Wissenschaftler. Die Entdeckung identischer Artefakte an verschiedenen Orten hilft zu verstehen, wie sich Wissen verbreitet.
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Auf dem Cover: die Ausgrabungsstätte. Foto: Archäologisches Institut der Akademie der Sozialwissenschaften der Volksrepublik China