Japanische Wissenschaftler haben eine Reihe von Geruchssensoren mit 16 Kanälen entwickelt. Das Gerät sammelt Atemdaten
Die Forscher analysierten die Atmung der Menschen undidentifizierte 28 flüchtige Verbindungen, die zur Identifizierung verwendet werden können. Ingenieure haben einen komplexen Chip entwickelt, der aus mehreren Sensoren besteht, von denen jeder die Verbindungen einer bestimmten Gruppe erfasst. Die gesammelten Daten werden von KI verarbeitet, die anhand von Atemmustern trainiert wird und die Persönlichkeit einer Person bestimmt.
Systemprototyp und Geruchssensor. Quelle: Kyushu University, Yanagida Lab
Biometrische Identifikation weit verbreitetweit verbreitet und ziemlich leicht zu fälschen, sagen Wissenschaftler. Fingerabdruck- oder Iris-Scanner basieren auf der physischen Einzigartigkeit jeder Person, aber sie können getäuscht werden. Körperliche Eigenschaften können durch Traumata kopiert oder beeinträchtigt werden, sagen die Forscher.
Wissenschaftler stellen fest, dass chemische Sensoren bereits vorhanden sindals brauchbare Alternative angesehen. Aber die meisten Forscher haben versucht, subkutane Gase zu erkennen, Verbindungen, die von der Haut produziert werden. Der Nachteil dieser Methode ist die geringe Anzahl flüchtiger Moleküle, die schwer zu erkennen und zu verfolgen sind. Der Atem hingegen enthält mehr Verbindungen mit individueller Zusammensetzung.
Nach Angaben der Forscher zeigte der Sensor dasselbehohe Effizienz bei der Arbeit mit verschiedenen Personen. Wissenschaftler haben ihre Methode zur Identifizierung an Personen unterschiedlichen Geschlechts, Alters und Nationalität getestet. Für eine Einführung in die industrielle Produktion ist der Sensor aber noch zu früh. Damit die Methode funktionierte, mussten die Testteilnehmer vor Versuchsbeginn sechs Stunden fasten, berichten die Wissenschaftler.
Die Entwickler planen, ihr Gerät so zu modifizieren, dass es ohne spezielle Diät verwendet werden kann. Sie glauben, dass die Erhöhung der Anzahl von Sensoren helfen wird, diese Hürde zu überwinden.
Titelbild: Kyushu University, Yanagida Lab
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