Smartwatch-Marktdynamik in Q1 2022: WearOS belebt den Verkauf

Der Smartwatch-Markt, der in den letzten Jahren offen gesagt stagnierte, erlebte im vergangenen Sommer einen großen Umbruch.

Wann war die Veröffentlichung des lang erwarteten Samsung?Galaxy Watch 4 basiert auf Googles Wear OS. Bereits im Herbst begann der Anteil von Apple zu sinken und machte Lösungen auf Basis von WearOS Platz, und der Markt begann aktiv zu wachsen. Und laut einem aktuellen Bericht von Counterpoint Research setzte sich die wachsende Dynamik im ersten Quartal 2022 fort: In diesem Zeitraum stiegen die weltweiten Lieferungen von Smartwatches im Vergleich zum ersten Quartal 2021 um 13 %.

Immer noch besetzen mehr als ein Drittel des Apple-Marktessteigerte den Umsatz um 14 %, aber selbst unter Berücksichtigung dessen stieg sein Anteil leicht an: von 35,9 % auf 36,1 %. Aber der Anteil von Samsung wächst viel deutlicher: von 7,8 % ein Jahr zuvor auf jetzt 10,1 % des Marktes, was durch eine Umsatzsteigerung von 46 % (hauptsächlich durch die Galaxy Watch 4) erklärt wird. Überraschenderweise zeigt sich Huawei stabil, verlor zwar einen kleinen Prozentsatz des Marktes (von 8,1 auf 7,2%), behielt aber das Versandvolumen bei. Aber noch interessanter ist Xiaomi, das mit 69% Umsatzsteigerung auf den 4. Platz im Ranking aufgestiegen ist. Wie aus dem Bericht hervorgeht, schlägt das Unternehmen jedes Quartal einen Rekord an Lieferungen, obwohl der größte Teil des Umsatzes auf das Budgetsegment unter 100 US-Dollar entfällt.

American Garmin, das das fünfte im Volumen wurdeLieferungen, liegt aufgrund des hohen Durchschnittspreises an dritter Stelle in Bezug auf das Einkommen - die überwiegende Mehrheit der verkauften Uhren liegt im Premiumsegment über 500 US-Dollar. Amazfit zeigt eine langsame, aber stetige Entwicklung, während imoo, eine Tochtergesellschaft von BBK, Anteile verliert und zweistellige Lieferkürzungen aufweist. In Bezug auf die Aussichten für den Smartwatch-Markt erwarten die Forscher eine Verlangsamung, der Hauptgrund dafür ist der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der sich bereits negativ auf die Aktivität der europäischen Verbraucher auswirkt.

    © Vladimir Kovalev.

    Quelle: counterpointresearch.com