Abgebrannter Kernbrennstoff kann immer in Salzminen gelagert werden

In den Vereinigten Staaten untersuchen Wissenschaftler verschiedene mögliche Lösungen für die Entsorgung von Atommüll. Phil Stauffer und

Forscher des Los Alamos National Laboratory arbeiten mit dem US-Energieministerium und anderen nationalen Labors an einer langfristigen, sicheren Entsorgungslösung: Salz.

"Tiefe Salzformationen, die bereits existierenin den USA sind vielversprechende Kandidaten für eine langfristige Bestattung, sagt Stauffer. - Hochaktiver Atommüll kann zusätzlich zu der darin enthaltenen Radioaktivität viel Wärme erzeugen. Wir müssen einen klaren Weg für die Entsorgung dieser Abfälle entwickeln. “

Salzvorkommen liegen tief unter der Erde. Sie sind selbstheilend, haben eine sehr geringe Durchlässigkeit und leiten die Wärme gut. All dies ist wichtig für die Arbeit mit der natürlichen Wärme von Atommüll. Salzformationen können eine hervorragende Barriere für die langfristige Freisetzung von Radionukliden in die menschliche Umwelt sein.

USA und Deutschland entsorgen bereits Atommüllniedrige und mittlere Werte in Lagerräumen in Salzfeldern. Aber dieser Abfall erzeugt nicht so viel Wärme. Daher sind weitere Untersuchungen erforderlich, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Salzvorkommen für hochaktive Atommüll zu bestimmen.

Salz ist nicht nur eine physikalische, sondern auch eine chemische Barriere. Daher muss untersucht werden, wie diese Salzablagerungen auf das Vorhandensein von Wasser, Wärme und anderen geologischen Faktoren reagieren.

Die jüngsten thermischen Tests im Untergrund begannen mitErstellung eines vollständigen Modells des "Kanisters" für Abfall und dessen Erwärmung für fast ein Jahr. Dies ist das erste Mal seit den späten 1980er Jahren, dass solche Versuche in den USA durchgeführt wurden.

Parallel dazu führt ein Forschungsteam des Energieministeriums eine Kampagne durch, um gemeinsame Lagereinrichtungen für nukleare Abfälle zu untersuchen. Dazu gehört die Untersuchung, wie Wasser in Salz zu Wärmequellen wandert.

Nachdem wir Brunnen in Salzlagerstätten gebohrt und fertiggestellt habenErhitzungstests in diesen von Salz umgebenen Löchern lieferten den Forschern Informationen für weitere Entscheidungen. Jetzt müssen sie eine noch umfassendere Untersuchung sowohl der Löcher selbst als auch der nach den Tests geförderten Sole durchführen. Die Forscher beabsichtigen, langfristige Computersimulationen und Echtzeitmessungen der chemischen Zusammensetzung der Sole durchzuführen.

Projektpläne sehen schrittweise vorAusweitung der Experimente mit Heizgeräten, um letztendlich die Verfügbarkeit von Sole für Behälter für abgebrannte Brennelemente in einer Konfiguration zu untersuchen, die eine mögliche zukünftige hochaktive Abfalllagerung darstellt.