Das Staatliche Historische Museum, Skoltech und AIRI gaben den Start eines Projekts zur Digitalisierung von Objekten bekannt
Forscher planen, digitale Zwillinge zu erstellenfür eine Vielzahl von Objekten, von kleinen Museumsexponaten bis hin zu vollständigen Kopien von Gebäuden und Bauwerken. Um kleine Objekte zu erfassen, verwendet das Team einen kleinen, tragbaren Streifenlichtscanner. Bei Skoltech wurde eine spezielle Installation entwickelt, die mehrere verschiedene Kameras für detaillierte Aufnahmen kombiniert.
Scanvorgang. Video: ARI
Zum Einscannen strukturierter OberflächenUnter schwierigen Lichtverhältnissen setzen Wissenschaftler einen Laserscanner und eine Spezialkamera ein. Der Scanner erfasst die Geometrie von Objekten, und die Rekonstruktion von Details erfolgt anhand von Bildern, die von der Kamera aufgenommen wurden.
Die größte Schwierigkeit wird durch großflächig dargestelltObjekte. Sie können vom Scanner nicht vollständig erfasst werden. Um Hochhäuser wie die Kuppeln von Kathedralen zu fotografieren, planen Wissenschaftler den Einsatz spezieller, mit Kameras ausgestatteter Drohnen. Die bei der Vermessung gewonnenen Punktwolkenergebnisse werden mithilfe spezieller Algorithmen mithilfe von KI verarbeitet, um eine exakte digitale Kopie des Objekts zu erstellen.


Beispiele für Rekonstruktionen. Bild: AIRI
Eines der ersten Studienobjekte warSt. Basil Kathedrale. Es wurde 1555–1561 erbaut und steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Im Laufe der Geschichte wurde der Tempel wiederholt restauriert und restauriert. Die Forscher stellen fest, dass die Konstruktion eines 3D-Modells es ermöglichen wird, das aktuelle Erscheinungsbild des Objekts zu fixieren, es für zukünftige Generationen zu speichern und von überall auf der Welt zugänglich zu machen.
Darüber hinaus können die entwickelten dreidimensionalen Modelle zur Erstellung von Spielen, Quests, Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen verwendet werden.
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