Mithilfe des MeerKAT-Radioteleskops haben Astronomen des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn, Deutschland
Pulsare sind stark magnetisiertrotierende Neutronensterne, die einen Strahl elektromagnetischer Strahlung aussenden. Sie werden normalerweise in Form kurzer Funkemissionsstöße beobachtet. Einige von ihnen können jedoch auch mit optischen, Röntgen- und Gammastrahlenteleskopen gefunden werden.
Jetzt berichtet eine Gruppe von Astronomenüber die Entdeckung neuer Pulsare in Omega Centauri, dem größten Kugelsternhaufen unserer Galaxie. Es ist auch als NGC 5139 bekannt und befindet sich etwa 17.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Bis vor kurzem wurden dort nur fünf Pulsare gefunden.
„Wir haben hervorragend genutztEmpfindlichkeit des MeerKAT-Radioteleskops für die Suche nach Pulsaren in Omega Centauri. Dadurch hat sich die Population identifizierter Objekte dieser Art im Cluster mehr als verdreifacht“, schreiben die Forscher.
Neue Pulsare (bezeichnet mit PSRJ1326-4728F bis PSR J1326-4728R) wurden im Kern und auch zwischen diesem und dem halben Lichtradius von Omega Centauri gefunden. Alle neuen Objekte wurden als Millisekundenpulsare klassifiziert, da ihre Rotationsperiode weniger als 30 Millisekunden (zwischen 2,27 und 18,95 ms) beträgt. Sieben davon erwiesen sich als Doppelsternsysteme, die restlichen sechs waren isolierte Pulsare.
Die neue Entdeckung hat die Zahl erhöhtEs gibt bis zu 18 Pulsare in Omega Centauri. Darüber hinaus haben Wissenschaftler herausgefunden, dass alle Doppelpulsare in diesem GC, mit Ausnahme von PSR J1326−4728Q, Satelliten mit sehr geringer Masse (mit einer Masse von weniger als 0,1 Sonnenmassen) aufweisen der sogenannten „Schwarzen Witwe“.
Weiter lesen:
Blazar, der vor 20 Jahren gefunden wurde, stellte sich als extremes Objekt heraus
TESS entdeckte eine „neue Erde“: Ein Steinplanet mit Wasser befindet sich in der bewohnbaren Zone
Schauen Sie sich die Folgen der Kollision zweier Sterne im Jahr 1181 an
Titelbild: Eine künstlerische Vision von Pulsaren, Kevin Gill / flickr.com