Bionaut Labs arbeitete mit dem Max-Planck-Forschungsinstitut zusammen: Gemeinsam kam ein Team von Wissenschaftlern auf eine Idee
Magnetspulen, die außen am Schädel des Patienten angebracht sind, werden mit einem Computer verbunden. Das Gerät kann einen Mikroroboter aus der Ferne in den betroffenen Teil des Gehirns einführen und ihn dann auf die gleiche Weise entfernen.
Der gesamte Apparat lässt sich im Gegensatz zum MRT leicht transportieren und verbraucht 10-100 Mal weniger Strom, stellen die Autoren fest.
Die Forscher planen, den Roboter einzusetzen,um mit Flüssigkeit gefüllte Zysten im Gehirn zu punktieren. Bei Erfolg sollen die Geräte auch zur Behandlung des Dandy-Walker-Syndroms eingesetzt werden, eines seltenen Hirnfehlers, der bei Kindern auftritt.
Die Autoren haben Roboter bereits im großen Stil getestetTiere wie Schafe und Schweine. Sie weisen darauf hin, dass die Entwicklung ihren Angaben zufolge für die Menschen ungefährlich sei. Mikrorobotertechnologie wird dazu beitragen, Bereiche des Gehirns zu erreichen, die mit herkömmlichen chirurgischen Methoden nicht erreicht werden können.
Weiter lesen:
Nach zehnjähriger Arbeit stellten Wissenschaftler das Standardmodell der Physik in Frage
Es gibt einen weiteren „Planeten“ im Inneren der Erde: wie er entstehendes Leben rettete
Wissenschaftler verstehen, was im Gehirn eines Hundes passiert, wenn eine Person spricht