Studie: Regelmäßiges Aspirin verringert das Risiko von Eierstockkrebs

Bei Personen mit häufigem Aspirinkonsum und einem verringerten Risiko für Eierstockkrebs wurde ein Zusammenhang beobachtet

genetische Risikofaktoren unterhalb und oberhalb des Medians. Die Risikoreduktion war bei serösen und hochgradigen endometrioiden Tumoren am größten.

Forscher aus den USA, Australien und Großbritannienkombinierten eine Analyse von acht früheren Fall-Kontroll-Studien des Ovarian Cancer Association Consortium, um den Zusammenhang zwischen häufigem Aspirinkonsum und dem Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, zu bewerten. Häufiger Aspirinkonsum wurde definiert als täglicher oder nahezu täglicher Aspirinkonsum über einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger. Die Forscher schlossen nur Personen aus acht Studien mit verfügbaren genetischen Daten ein.

Die Analyse umfasste Patienten mit nicht-zystischemEierstockkrebs in Höhe von 4.476 Personen und 6.659 Teilnehmern in der Kontrollgruppe. 575 Patienten und 1.030 Kontrollpersonen gaben an, häufig Aspirin zu verwenden. Die 13-prozentige Verringerung des Eierstockkrebsrisikos im Zusammenhang mit häufigem Aspirinkonsum wurde nicht durch die Patient Polygenic Risk Scale (PGS) beeinflusst, eine Schätzung des Risikos, die auf bekannten genetischen Korrelationen mit der Krankheit basiert.

In der Analyse Personen mit PGS über 80 %, also Gruppenmit dem höchsten genetischen Risiko gab es keine Risikominderung im Zusammenhang mit der Einnahme von Aspirin. Die Forscher stellen jedoch fest, dass diese Gruppe den statistischen Konfidenzindex der Umfragedaten von 95 % nicht erfüllte, was bedeutet, dass die Studie zwar keine Risikominderung bestätigen konnte, dies jedoch nicht als Nullergebnis angesehen werden sollte, sondern eher als Bereich, der weiterer Untersuchungen bedarf .studieren.

Forscher stellen fest, dass beim VerzehrAspirin kann schwerwiegende Nebenwirkungen haben, einschließlich Magengeschwüren und hämorrhagischem Schlaganfall. Darüber hinaus ist die Inzidenz von Eierstockkrebs in der Allgemeinbevölkerung gering (nach Angaben der American Cancer Society 1,3 % der Frauen) und die häufige Einnahme von Aspirin ist nicht für alle Frauen eine empfohlene Präventionsmaßnahme.

Weiter lesen:

Das Geheimnis der roten Streifen auf dem Satelliten des Jupiter wird gelüftet

Migräne und Kopfschmerzen fanden eine neue Erklärung

"Unmöglichen" Planeten gefunden. Sie trotzt der modernen Wissenschaft