Telegram übergab Benutzerdaten an die deutsche Polizei: Wieso, Pash?

Darauf hat das Management des Telegram-Messengers, darunter auch Gründer Pavel Durov, immer wieder hingewiesen

Vertraulichkeit der Korrespondenz eines Benutzershat höchste Priorität. In den FAQ des Projekts wird erwähnt, dass Telegram 0 Byte Benutzerdaten an Dritte, einschließlich nationaler Regierungen, weitergegeben hat. Die maßgebliche deutsche Publikation Der Spiegel behauptet jedoch, dass dies nicht der Fall sei. Berichten zufolge kam Telegram einer Reihe von Datenanfragen des deutschen Bundeskriminalamts nach. Insbesondere wurden ihr Daten von Nutzern übermittelt, die im Verdacht stehen, Kindesmissbrauch und Terrorismus begangen zu haben. Andererseits wird angemerkt, dass es für deutsche Ermittler schwierig gewesen sei, von Telegram an Daten zu anderen Straftaten zu gelangen.

Es sei darauf hingewiesen, dass im Jahr 2018 der GründerTelegram Pavel Durov kündigte eine Überarbeitung seiner Datenschutzrichtlinie an, die ab diesem Zeitpunkt die Offenlegung von IP-Adressen und Telefonnummern per Gerichtsbeschluss ermöglicht. Allerdings „ist dies bis heute noch nicht geschehen“; – im entsprechenden Abschnitt genehmigt ist. Durov und die Kommunikationsabteilung von Telegram ließen eine Anfrage von Spiegel-Journalisten zu einer neuen Entdeckung unbeantwortet.

    © Vladimir Kovalev.

    Laut spiegel.de