Die Teleskope "Webb" und ALMA untersuchten die Schockwelle von der Größe der Milchstraße

Astrophysiker nutzten das James Webb-Weltraumteleskop und das ALMA-Radioteleskop (Atacama Large).

Millimeter-/Submillimeter-Gitter) fürUntersuchung der Prozesse, die bei der Kollision von Galaxien im Stefan-Quintett ablaufen. Die Beobachtung ergab, dass eine Schockwelle, die mehrere Male so groß war wie die der Milchstraße, eine „Anlage zur Verarbeitung von warmem und kaltem molekularem Wasserstoffgas“ in Gang setzte.

Kombinierte Daten von zwei Teleskopen:optische und infrarote Beobachtungen des James-Webb-Teleskops (im Hintergrund) und detaillierte ALMA-Radiodaten (Fußnoten am unteren Rand des Bildes). Bild: ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/JWST/ P. Appleton (Caltech), B. Saxton (NRAO/AUI/NSF)

Stephans Quintett ist eine Gruppe von fünf Galaxien -NGC 7317, NGC 7318a, NGC 7318b, NGC 7319 und NGC 7320 befinden sich etwa 270 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Pegasus. Dies ist ein einzigartiges Labor zur Beobachtung der Kollision von Galaxien: Normalerweise gibt es in der Verschmelzungsregion einen Ausbruch von Sternentstehung, was die Beobachtung erschwert, aber das ist hier nicht der Fall.

Das haben Astronomen in einer neuen Studie beobachtetWas passiert, wenn eine der Galaxien, NGC 7318b, mit einer Relativgeschwindigkeit von etwa 800 km/s mit der Gruppe kollidiert? Zum Vergleich: Bei dieser Geschwindigkeit würde ein Flug von der Erde zum Mond nur 8 Minuten dauern.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass NGC 7318b mit kollidiertein alter Gasspucke, der sich während der Wechselwirkung zwischen zwei anderen Galaxien gebildet hat. Eine neue Kollision verursacht die Bildung einer riesigen Schockwelle, stellen die Autoren fest.

Da durchläuft die Stoßwelle dieseklumpiger Streamer, erzeugt er eine sehr turbulente oder instabile Kühlschicht, und in den Regionen, die von dieser heftigen Aktivität betroffen sind, beobachten wir unerwartete Muster und die Rezirkulation von molekularem Wasserstoffgas.

Philip Appleton, Caltech-Astronom und Co-Autor der Studie

Forscher nutzten das ALMA-RadioteleskopIn Band 6 werden drei wichtige Aufprallbereiche im Detail untersucht und erstmals ein klares Bild davon erstellt, wie sich Wasserstoffgas innerhalb des Aufprallbereichs bewegt. Im Zentrum der Hauptschockwelle beobachteten Astronomen eine riesige Wolke aus kalten Molekülen, die allmählich in Stücke zerfiel und sich zu einem langen Schweif aus warmem molekularem Wasserstoff ausdehnte.

Die Autoren der Studie glauben, dass eine Analyse dieser aktiven Region, einer „Wasserstoffraffinerie“, ihnen helfen wird, die Mechanismen besser zu verstehen, die die Sternentstehung antreiben.

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