Biologen vom Garvan Institute for Medical Research haben viele Wege in Krebszellen entdeckt
Wissenschaftler verwendeten BrustkrebszellenMäuse, die mit der berühmten „Strichcode“-DNA markiert sind, einer Sequenz von Nukleotiden, die von einer Zellgeneration an die nächste weitergegeben wurde. Mit dieser Sequenz konnte verfolgt werden, welche Zellen im Laufe der Zeit überlebt haben und wie sich der Krebs entwickelt hat.
Schema des Experiments.Die Barcode-Bibliothek wird in vitro bei niedriger Infektionsmultiplizität (MOI) in Brustkrebszelllinien (EMT6 oder 4T1) eingeführt. Die Zellen werden basierend auf der Expression des rot fluoreszierenden Proteins (RFP) sortiert, um Zellen auszuwählen, die den Barcode enthalten. Die barcodierten Zellen werden dann in das Brustfettgewebe von immungeschwächten (NSG) oder immunkompetenten (WT) Mäusen transplantiert. Bild: Louise A. Baldwin, Nature Communications
Die Ergebnisse der Analyse zeigten, dass durch UnterdrückungKiller-T-Zellen und durch die Beeinträchtigung der Fähigkeit des Immunsystems, Tumorzellen zur Zerstörung zu markieren, können sich Brustkrebszellen vermehren und metastasieren.
Immuntherapie (Nutzung der natürlichen AbwehrkräfteKörper) ist eine wirksame Behandlung für viele Krebsarten. Bei manchen Menschen entwickeln sich jedoch Tumorzellen, um die Abwehrkräfte des Immunsystems zu überwältigen. Während dieses Prozesses werden viele Krebszellen vom Immunsystem zerstört, einige bleiben jedoch unbemerkt und wachsen und breiten sich weiter aus, erklären die Wissenschaftler.
Analyse der Ausbreitung von Krebs mit"DNA-Barcodes" zeigten, dass sich Krebszellen bereits vor der Behandlung diversifizierten. Einige Zellen hatten eine angeborene Fähigkeit, sich der Immunität zu entziehen, und sie waren es, die überlebten und zum Wachstum des Tumors beitrugen.
Jedes farbige Band stellt einen Barcode darDNA. Wenn sich ein Tumor entwickelt, beginnen einige Krebszellen ihn zu dominieren. Dies zeigt, dass diese Krebszellen bereits die Fähigkeit besitzen, sich dem Immunsystem zu entziehen und auch nach der Behandlung weiter wachsen können. Bild: Garvan Institute of Medical Research
Forscher haben zwei verschiedene Wege identifiziertWechselwirkungen zwischen Krebszellen und dem Immunsystem. Die erste davon ist die Unterdrückung der Wirkung von T-Killern. Das sind Lymphozyten, die den Körper vor geschädigten Zellen schützen sollen. Die zweite ist eine Abnahme der Expression des MHC1-Gens, das als Flag für das Immunsystem dient, um schädliche Zellen zu erkennen.
Die Forscher glauben, dass es durch das Verständnis der Strategien der Tumorausbreitung möglich ist, wirksame Therapien zu entwickeln, die auf diese immunresistenten Zelltypen abzielen.
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