Einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern gelang es erstmals, mithilfe einer innovativen mobilen Lasermethode


Bronzezeitlicher Goldschmuck aus Poliochni (links): Foto: Christoph Schwall, ÖAI Wien. Bronzezeitlicher Goldschmuck aus Troja (rechts): J. Huber, Ch. Schwall (ÖAI Wien) und Born et al.
Halsketten, Anhänger, Ohrringe und Halsketten, die gewesen sindin der Arbeit studiert, wurden in einem Museum in Athen aufbewahrt. Sie alle sind so wertvoll, dass sie weder ins Labor noch zu Forschungszwecken transportiert werden können, sie hinterlassen sichtbare Spuren auf Objekten. Aus diesem Grund ist die Analyse schwierig.
Wissenschaftler verwendeten mobile Technologietragbares Laserablationssystem, um die Analyse direkt im Museum durchzuführen. Das Loch, das durch einen Strahl eines solchen Systems in die Oberfläche eines Goldgegenstands geschmolzen wird, hat einen Durchmesser von nur 120 Mikrometern und eine konische Form. Schäden können nur mit einem Elektronenmikroskop unterschieden werden.
Mikrolöcher, die während der Analyse unter einem Elektronenmikroskop entstanden sind. Bild: Curt-EngelhornZentrum Archäometrie
gGmbH
Neben Gold gehört immer auch historischer Schmuck dazuenthalten weitere Elemente wie Silber, Kupfer, Zink, Palladium und Platin. Je nach Legierung könne man ein spezifisches chemisches Profil der Funde erstellen und daraus Rückschlüsse ziehen, erklären die Wissenschaftler. Beispielsweise sind die hohen Konzentrationen von Zink, Palladium und Platin in Schmuckstücken aus Troja ein deutlicher Hinweis darauf, dass das zur Herstellung des Schmuckstücks verwendete Gold als Goldstaub vom Fluss weggespült wurde.
Auch das konnten die Forscher zeigenSchmuck wurde in Werkstätten in Massenproduktion hergestellt und nicht nur in Form von Einzelstücken. Dies bestätigt zum Beispiel die gleiche Menge an Platin und Palladium in Goldscheiben in Halsketten mit demselben Design, die an verschiedenen Orten gefunden wurden. Archäologen glauben, dass ihre Arbeit die Existenz eines entwickelten Handelsnetzes bezeugt, das das gesamte Mittelmeer umfasste und sich bis zum Fluss Indus in Asien erstreckte.
Standort der Grabstätten von BronzegegenständenJahrhunderte mit ähnlicher Struktur und Herkunft (Sternchen) und Goldvorkommen (gelbe Bereiche). Quelle: Numrich et al. 2022; Karte: Kap. Schwall, M. Börner (ÖAI Wien)
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