Die Diskrepanz in der Größe von Exoplaneten endlich erklärt

Im Rahmen der neuen Studie führten Wissenschaftler Simulationen durch. Es zeigte sich, dass Helium mit der Zeit wird

sammeln sich in der Atmosphäre bestimmter Arten von Exoplaneten an. Wenn dies bestätigt wird, würde dies ein seit langem bestehendes Rätsel um die Größe dieser Objekte klären.

Das haben Astronomen im Laufe jahrelanger Forschung herausgefundenDie Planeten wurden in zwei Populationen aufgeteilt. Eine Gruppe hatte die Größe von anderthalb Erden, die andere war viel größer. Es gab fast keine Zwischenobjekte. Diese Lücke zwischen den beiden Populationen wird als „Talradius“ bezeichnet und ist eine heiß diskutierte Frage auf diesem Gebiet. Wissenschaftler glauben, dass die Antwort uns helfen wird, zu verstehen, wie diese und andere Planeten im Laufe der Zeit entstehen und sich entwickeln.

Die Autoren der neuen Studie erstellten ModelleBasierend auf vorhandenen Daten über die Planeten und den Gesetzen der Physik, um zu verstehen, wie sich Hitze und Strahlung auf die Atmosphären der Planeten auswirken und ob dies der Grund für die Entstehung des „Radiustals“ ist. Anschließend erstellten sie 70.000 simulierte Planeten und variierten deren Planeten, Wirtssterntyp und Atmosphärentemperatur. Wissenschaftler modellierten auch, was mit ihnen im Laufe der Zeit passieren würde.

Es stellte sich heraus, dass dies nach mehreren Milliarden Jahren der Fall warWasserstoff in Planetenatmosphären entweicht wahrscheinlich schneller als Helium. Im Laufe der Zeit führt dies zu einer Ansammlung von Helium – Modellierungen deuten darauf hin, dass Helium 40 % oder mehr der Masse der Atmosphäre ausmachen könnte.

Wenn die Theorie stimmt, heliumreiche PlanetenAtmosphäre treten besonders häufig in Teilen der Gruppe mit großem Radius auf. Dies liegt daran, dass sich dieses Gas ansammelt, wenn der Planet mit der Zeit zu schrumpfen beginnt und seine Atmosphäre nach und nach „entfernt“ wird.

So entstanden zwei verschiedene PlanetengruppenDenn bereits geringe Mengen Helium und Wasserstoff erzeugen eine sehr pralle Atmosphäre, die den Radius des Planeten vergrößert, erklären Wissenschaftler. Wenn sie eine Atmosphäre haben, befinden sie sich in einer Gruppe mit einem größeren Radius; wenn es nicht da ist, in einer Gruppe mit einem kleineren.

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