Chemiker der Northwestern University haben eine neue Zersetzungsmethode für zwei Klassen entwickelt
Das Geheimnis der Stabilität von FPAS in Kohlenstoffbindungen mitFluor. Dies sind die stärksten Bindungen in der organischen Chemie und extrem schwer zu brechen. Doch bei der Untersuchung von Verbindungen von Perfluoralkylcarbonsäuren entdeckten Wissenschaftler eine „Achillesferse“. Es stellte sich heraus, dass sich an einem Ende des Moleküls eine Gruppe befindet, die geladene Sauerstoffatome enthält.
FPAW-Struktur. Bild: Nordwest
Die Forscher legten das Lösungsmittel freiauf diese Gruppe ausgerichtet. Dazu erhitzten sie FPAS in Dimethylsulfoxid mit Natronlauge. Ein solcher Aufprall zerstörte die "Kopfgruppe" des Moleküls und startete die Prozesse des weiteren Zerfalls der Substanz. Gleichzeitig setzte das Material Fluoratome in Form von Fluorid frei, der sichersten möglichen Form, sagen die Autoren der Studie.
FPAS ist eine Klasse von Chemikalien mit sehr starker WirkungFluor-Kohlenstoff-Bindungen. Sie werden oft als „zeitlose Chemikalien“ bezeichnet, weil sie extrem schwer zu zerstören sind. Bakterien können sie nicht essen, Feuer kann sie nicht verbrennen und Wasser kann sie nicht verdünnen. Seit den 1940er Jahren werden diese Substanzen aktiv als Antihaft- und Imprägniermittel verwendet. Sie finden sich häufig in Antihaft-Kochgeschirr, wasserfesten Kosmetika, Feuerlöschschäumen, wasserabweisenden Stoffen und Produkten, die gegen Fette und Öle beständig sind.
Frühere Studien haben die Möglichkeit gezeigtEntfernung von Tensiden aus Wasser, aber die Frage ihrer Entsorgung bleibt bestehen. Bei der üblichen Entsorgung werden sie einfach in den Boden gespült und der Umwelt wieder zugeführt. Die vorgeschlagene Technologie ist nicht die erste Methode zur Zersetzung von Polytensiden, aber alternative Ansätze erfordern hohe Temperaturen oder komplexe Reagenzien.
Zuvor sagte Hi-Tech, dass FPAS in Regenwasser und Schnee zu finden sind, selbst in den entlegensten Teilen der Welt.
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