Forscher des DECaPS2-Projekts präsentierten die Ergebnisse einer Analyse der galaktischen Ebene der Milchstraße.
Die im Katalog enthaltenen Daten werden mit erhaltenDark Energy Camera (DECam), installiert auf dem 4-Meter-Teleskop Victor M. Blanco am Cerro Tololo Inter-American Observatory. Er befindet sich in Chile auf einer Höhe von 2200 Metern und bietet einen guten Blick auf den Nachthimmel der südlichen Hemisphäre.
Das zu untersuchende Gebiet während einer Vermessung mit hoher Detailtreue vor dem Hintergrund des Nachthimmels. Bild: DECaPS2/DOE/FNAL/DECam/CTIO/NOIRLab/NSF/AURA/E. Slawik
Für seine Recherchen, die fast gedauert habenZwei Jahre lang verarbeiteten Astronomen 21.400 Einzelaufnahmen des Nachthimmels, die mit der Kamera aufgenommen wurden. Trotz der Rekordzahl der während der Studie identifizierten Objekte deckt der Katalog nur 6,5 % des Nachthimmels ab und wird ergänzt.
Die Milchstraße enthält Hunderte Milliarden Sterne,funkelnde Sternentstehungsregionen und dunkle Wolken aus Staub und Gas. Die meisten dieser Objekte liegen in der Scheibenebene – einem hellen Band, das sich über den Nachthimmel erstreckt – in dem die Spiralarme der Galaxie liegen. Diese Fülle an Sternen und Staub sorgt zwar für wunderschöne Bilder, erschwert aber auch die Beobachtung der galaktischen Ebene.
Freilegung eines Teils der galaktischen Ebene der Milchstraße. Bild: DECaPS2 / DOE / FNAL / DECam / CTIO / NOIRLab NSF / AURA
Um einzelne versteckte Objekte hervorzuhebenWolken aus Sternenstaub nutzten die Forscher Beobachtungen im nahen Infrarotbereich. Darüber hinaus haben Wissenschaftler speziell für die DECaPS2-Studie einen neuen Datenverarbeitungsansatz entwickelt, der den Hintergrund hinter jedem Stern vorhersagt. Dies trug dazu bei, die Auswirkungen von Nebeln und überfüllten Sternfeldern abzuschwächen, wodurch der endgültige Datenkatalog genauer wurde.
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Auf dem Cover: Die Milchstraße mit dem Cerro Tololo Inter-American Observatory im Hintergrund. Bild: NOIRLab/AURA/H. Aktienmarke