Biologen des Deutschen Instituts für Biodiversitätswandelanalyse. Leibniz und die Tschechische Akademie der Wissenschaften
Die Ratsche ist breitflügelig. Foto: dok. DR. Eduardas Budrys, gemeinfrei, über Wikimedia Commons
Ratsche breitflügelig - einer der "hellsten"Verwandte von in Mitteleuropa lebenden Heuschrecken. Gleichzeitig ist er eine der seltensten, fast ausgestorbenen Arten, nur wenige überlebende Populationen sind an den Ufern von Flüssen in den Alpen bekannt. Diese gefährdeten Lebensräume sind durch Jahrtausende ständiger Veränderungen in der natürlichen Dynamik von Flüssen geprägt.
Die Größe der Genome variiert stark zwischen verschiedenenGruppen von Tieren, manchmal sogar innerhalb von Gruppen. Da bei jeder Zellteilung das komplette Genom verdoppelt werden muss, suchen Wissenschaftler nach Gründen für diese Variabilität. Während Wissenschaftler bisher nur einige tausend Insektengenome analysiert haben, wurden die größten Exemplare alle in Heuschrecken, Heuschrecken und Grillen gefunden.
Eventuell Anpassung an veränderte BedingungenUmwelt hat zur genetischen Vielfalt beigetragen und zu außergewöhnlichen Genomgrößen geführt. Gleichzeitig sehen wir im Vergleich zum Menschen, dass die Größe des Genoms nicht unbedingt mit der Komplexität des Organismus zusammenhängt.
Oliver Havlicek, Co-Autor der Studie
Die Forscher glauben, dass eine weitere Analyse der genetischen Unterschiede zwischen den Arten es uns ermöglichen wird, mehr über Evolutionsmechanismen und Anpassung zu erfahren.
Weiter lesen:
Das Geheimnis der Langlebigkeit wird gelüftet: Wissenschaftler haben herausgefunden, wie man den notwendigen Mechanismus im menschlichen Körper in Gang setzt
Eine neue Ursache für Autismus benannt
Das Feuer von Notre Dame hilft Wissenschaftlern, das Geheimnis des Baus der Kathedrale zu lüften
Titelbild: Jakob Andreä, Leibniz-Institut zur Analyse des Wandels der Biodiversität