Die Energie von Wind, Wellen und Körperbewegungen gibt es in Hülle und Fülle, sie wird jedoch nicht oft genutzt. Die Autoren des neuen Werkes erstellt
Neuentwicklung aus Flüssigmetalleine Legierung aus Gallium und Indium, die in ein Hydrogel eingetaucht ist – das ist ein weiches, elastisches Polymer, in dem sich viel Wasser befindet. Das Wasser im Hydrogel enthält gelöste Salze – Ionen – sie sammeln sich auf der Oberfläche des Metalls und kann darin eine Aufladung induzieren.
Wenn die Fläche des Metalls zunimmt, entsteht eine größere Dichte für die Anziehung der Ladung. Dadurch wird Strom erzeugt, der den am Gerät angeschlossenen Draht einfängt.
Da das Gerät weich ist, ist es mechanisch nicht möglichDurch Bewegung kann es zu Verformungen kommen. Daher ist es universell zum Sammeln mechanischer Energie geeignet. Hydrogel ist beispielsweise elastisch genug, um sich um das Fünffache seiner ursprünglichen Länge zu dehnen.
Michael Dickey, Artikelautor
Bei Experimenten fanden Forscher herausdass eine Verformung des Geräts um nur wenige Millimeter eine Leistungsdichte von etwa 0,5 MW erzeugt. Diese Menge ist mit anderen gängigen Energiegewinnungsmethoden vergleichbar, sie funktionieren jedoch nicht in feuchten Umgebungen.
Die Autoren des neuen Werks werden ihr Gerät nutzen, um tragbare Geräte mit Strom zu versorgen. Ein weiteres Projekt besteht darin, Energie aus Meereswellen zu gewinnen.
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