Das winzige Stentrode-Gerät misst die Gehirnaktivität mithilfe der Halsvene. Es registriert sich
Stentrode ist für Menschen mit Lähmungen gedachtund es kann mit Gedanken kontrolliert werden. Testteilnehmer nutzten das Gerät zum Verfassen von Textnachrichten und E-Mails sowie zum Online-Banking und Einkaufen.
Analoge Geräte werden meist ins Gehirn implantiert,Dies ist jedoch für den Betrieb der Stentrode nicht erforderlich. Stattdessen nutzen die Entwickler der Technologie Blutgefäße im Gehirn, um Zugang zum motorischen Kortex zu erhalten. Der motorische Kortex, auch motorischer Kortex genannt, ist der Bereich der Großhirnrinde, der für die Planung, Steuerung und Ausführung willkürlicher Bewegungen verantwortlich ist.
Ein Gerät zur Aufzeichnung der Gehirnaktivität namens Stentrode sitzt in einem nahe gelegenen Blutgefäß. Bild mit freundlicher Genehmigung von Synchron
An der Studie nahmen vier Personen teilMänner europäischer Abstammung mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS). Hierbei handelt es sich um eine fortschreitende Krankheit, die zum Absterben von Nervenzellen führt, die willkürliche Bewegungen steuern. Alle Studienteilnehmer hatten schwere Lähmungen der oberen Gliedmaßen und unterschiedlich starke Beeinträchtigungen der Lungenfunktion und der Sprache.
Jeder Teilnehmer hatte eine Stentrode im ObermaterialSagittalissinus, eine große Vene, die Flüssigkeit vom Gehirn zur Halsschlagader ableitet und an den motorischen Kortex angrenzt. Das Gerät selbst besteht aus Mesh-Material mit 16 Elektroden. Ärzte führen das Gerät mithilfe eines Katheters in den Körper ein. Sobald es angebracht ist, dehnen Chirurgen das Netz aus, sodass es eng an den Wänden der Nebenhöhlen anliegt. Der Draht verläuft von den Elektroden zu einem kleinen elektronischen Gerät in der Brust, das die vom Gerät aufgezeichneten Gehirnsignale drahtlos an den Computer überträgt.
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