Forscher der University of Washington haben eine neue Methode zur Zerstörung von PFOA (Perfluoroctan) entwickelt
"Ewige Chemikalien", so benannt nach ihrendie Fähigkeit, in Wasser und Boden zu überdauern, stellen eine besondere Klasse von Molekülen dar. Sie sind im Alltag eines Menschen ständig präsent - von Lebensmittelverpackungen bis hin zu Haushaltschemikalien. Da sich diese Chemikalien nicht zersetzen, gelangen sie in das Wasser und die Nahrung der Menschen und führen zu gefährlichen gesundheitlichen Auswirkungen wie Krebs oder verminderter Fruchtbarkeit. Die beiden häufigsten davon sind PFOA und PFOS.
Das Foto zeigt die Details des Reaktors vor dem Zusammenbau. Foto: Igor Novoselov/Washington University
Neue Technologien werden das Recycling unterstützenIndustrieabfälle und vernichten konzentrierte Chemikalien, die bereits in der Umwelt vorhanden sind, für immer. Darüber hinaus wird die Entwicklung für die Arbeit mit alten „Beständen“ nützlich sein.
Chemikalien, die für immer gespeichert sindNormales Wasser, wie PFOS und PFOA, kann in überkritischem Wasser mit sehr hoher Geschwindigkeit abgebaut werden. Unter den richtigen Bedingungen können diese widerspenstigen Moleküle vollständig zerstört werden, wobei keine Zwischenprodukte zurückbleiben und nur harmlose Substanzen wie Kohlendioxid, Wasser und Fluorsalze zurückbleiben, die häufig Stadtwasser und Zahnpasta zugesetzt werden.
Ursprünglich war der Reaktor zur Zerstörung chemischer Kampfstoffe konzipiert. Aber dann fanden sie eine breitere Verwendung dafür. Die Wissenschaftler brauchten fünf Jahre, um den Reaktor zu bauen.
Die gesamte Struktur befindet sich in einem dicken Rohr ausEdelstahl etwa einen Drittel Meter lang und 2,5 cm im Durchmesser. Die Temperatur im Inneren kann variiert werden. So benötigen manche Chemikalien 400 °C, andere 650 °C. Die gesamte Bearbeitungszeit beträgt weniger als eine Minute.
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