Forscher des Rochester Institute of Technology trainierten einen Roboter in Tai-Chi-Techniken. Das
Taijisuan besteht aus choreografischen Bewegungen,Meditation und richtige Atmung. Verschiedene Bewegungen erfordern aktives Gedächtnis und visuell-räumliche Verarbeitung von Praktizierenden, um sich gemusterte Gesten zu merken. Bewegung regt die Durchblutung des Gehirns an, erklären die Forscher. Darüber hinaus haben sich Atemübungen und Meditationspraktiken bei älteren Menschen als positiv auf die Langlebigkeit, die Gedächtnisleistung und andere Gehirnfunktionen erwiesen.
Einsatz von Robotern als FührungskraftGruppen ist ein sich aktiv entwickelnder Bereich, jedoch konzentrierte sich die meiste Forschung bisher auf Labortests. Um die Einschränkungen der experimentellen Umgebung zu überwinden, planen die Forscher, ihren Roboter in einem örtlichen Gemeindezentrum „arbeiten“ zu lassen.
Die Leute werden sich entspannen und ihre Reaktionen werden mehr seinselbstverständlich beim Einsatz neuer Technologien. Technologien sollen von einem Laien leicht bedienbar sein – das haben wir bei der Gestaltung der Oberfläche berücksichtigt. Wir möchten, dass unser Roboter von einer Führungskraft oder einem Sozialarbeiter in einem Gemeindezentrum gesteuert wird, weil Technologie dazu bestimmt ist, Menschen zu dienen.
Zhi Zheng, Assistenzprofessor am Rochester Institute of Technology College of Engineering und Co-Autor der Studie
Forscher glauben, dass Beobachtungen inneutrale Umgebungen werden dazu beitragen, besser zu verstehen, wie Menschen mit Robotern kommunizieren und wie Technologie weiter genutzt werden kann, um mit Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen wie Autismus-Spektrum-Störungen zu arbeiten.
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Titelbild: Scott Hamilton, RIT