Die für die Genexpression verantwortliche Struktur wurde in 3D gerendert

Die Forscher sammelten Hunderttausende Med-PIC-Bilder und verwendeten sie dann rechnerisch

Methoden zur Rekonstruktion eines dreidimensionalen Bildes der Genexpression. 

Die Forscher visualisierten die komplexen Daten inhohe Auflösung mittels kryogener Elektronenmikroskopie (Kryo-EM). Denn der Prozess der Genexpression spielt bei vielen Krankheiten eine Rolle, etwa bei Krebs, neurodegenerativen Erkrankungen, HIV und Stoffwechselstörungen. Wenn Wissenschaftler seine Struktur verstehen, können sie dieses Wissen zur Behandlung von Patienten nutzen.

Dies ist das erste Mal, dass ein menschlicher Senderkomplex in einer menschlichen Zelle in 3D visualisiert wurde.

Dazu legte das Team eine Zellprobe aufGraphenoxidschicht. Auf diese Weise minimierte die Graphenfolie die für die Bildgebung erforderliche Probenmenge. Und im Vergleich zum typischen verwendeten Substrat – amorphem Kohlenstoff – verbesserte Graphen das Signal-Rausch-Verhältnis, um schärfere Bilder zu erzeugen. 

Das endgültige Bild setzten die Wissenschaftler buchstäblich wie ein Puzzle zusammen. Als Ergebnis erhielten sie ein Bild in Form einer flachen, länglichen Struktur mit einer Länge von 45 Nanometern.

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